Borussia Dortmund bei Facebook

Unser Service... Alle BVB-Artikel exklusiv auf Facebook

1:3 gegen den FC Bayern
Beim BVB wird das K-Wort vermieden - Bosz glaubt an die Wende

(Foto: dpa)
2

Dortmund – Die erhoffte Trendwende bleibt im Spitzenspiel gegen den FC Bayern München aus. Mit 1:3 muss sich der BVB erneut geschlagen geben. Entsprechend frustriert zeigten sich die Dortmunder nach dem Spiel…

Gerne hätte man in Dortmund für eine Überraschung gesorgt und den Favoriten aus Bayern in seine Schranken gewiesen. So wie vor wenigen Monaten in der Allianz Arena, wo in München der Einzug ins DFB-Pokal-Finale gelang. Doch davon kann man beim BVB derzeit nur träumen.

„Bayern hat zu Recht gewonnen. Gerade in der ersten Halbzeit waren sie klar die bessere Mannschaft. Da sind wir meistens nur hinterhergelaufen“, räumte Trainer Peter Bosz schonungslos ein. Mit der zweiten Halbzeit war der BVB-Coach zwar deutlich zufriedener, aber zum Erfolg führte auch diese nicht. Trotz mehr Schüssen auf das gegnerische Tor (15/10) und mehr gewonnenen Zweikämpfen (50,8%) blieb die Kehrtwende aus.

Das K-Wort wird vermieden

„Vielleicht hatten wir die besseren Torchancen, aber in der Phase in der wir gerade sind, machen wir einfach kein Tor“, so Bosz. Der Trainer vermied damit weiterhin das Wort „Krise“. Davon will man in Dortmund weiter nichts wissen.

Aber klingt „schlechte Phase“ denn so viel besser? Eigentlich nicht und vor allem ändert es an der Realität, sprich den ausbleibenden Erfolgen, nichts. Wie dem auch sei: Vor allem die Leichtigkeit, Tore zu schießen, ist beim BVB derzeit abhandengekommen.

Insbesondere beim Dortmunder Torjäger Nummer eins – Pierre-Emerick Aubameyang – der zumindest zwei gute Möglichkeiten hatte (12./75.), sich gegen die Bayern auszuzeichnen, aber weiter glücklos vor dem Tor blieb.  

Wie Bosz umging dann auch Michael Zorc das „K-Wort“ und betonte, was er sich vor allem heute von seiner Mannschaft gewünscht hätte: „Wir wissen, dass wir eine schwierige Phase haben. Es ist klar, dass dann nicht alles funktioniert, dass du den Gegner nicht in Grund und Boden spielst. Aber so ein bisschen mehr Mut, dieses Spiel zu gewinnen oder noch zu drehen nach dem Rückstand, das hätte ich mir erhofft.“

Sonderlob für Pulisic

Ja, etwas mehr Mut und Aggressivität sowie Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Tor hätte dem Dortmunder Spiel gutgetan. Trotz des erneut enttäuschenden Ergebnisses gab es aber zweifelsfrei zumindest einen Lichtblick im Dortmunder Spiel: Christian Pulisic. 

Diser habe ein sehr gutes Spiel gemacht, betonten sowohl Bosz als auch Zorc. „Er hat eben genau den Mut gehabt, den ich mir insgesamt mehr erhofft hätte, so Zorc weiter über den US-Amerikaner.

Pulisic war zumindest offensiv der mit Abstand beste Dortmunder auf dem Feld. Er agierte durchweg mutig und dribbelstark. Sorgte allerdings auch lediglich „nur“ für Gefahr, aber nicht für Tore.

Nach der Länderspielpause soll nun tatsächlich die Wende her  

Die „schlechte Phase“ begann nach der letzten Länderspielpause und soll nach der kommenden nun endlich enden: „Wir haben in den drei Wochen nach der letzten Länderspielpause sehr schlechte Resultate geholt. Es ist wichtig, dass wir das nach der jetzigen Länderspielpause nun wieder umdrehen“, so Bosz, der auf jeden Fall – trotz aller schlechten Ergebnisse – an das Potenzial seiner Mannschaft glaubt: „Wir haben zu Beginn der Saison gezeigt, dass wir gute Spieler haben und sie auch gut zusammenspielen können.“ Das gelte es jetzt wieder auf dem Platz zu zeigen.  

 


Lade Forenbeiträge...

Nächstes Liga-Spiel

DFB Pokal, Achtelfinale
FC Bayern München - BVB
Mittwoch, 20. Dezember, 20.45 Uhr
Liga-Spielplan | BVB-Spielplan
Kader | BVB-Forum

Weitere BVB-Termine

Mi, 20.12. FC Bayern München - BVB
DFB-Pokal

20.45

 


Tabelle

17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern1737:112641
2Schalke 041728:21730
3Dortmund1739:241528
4Bayer 041734:231128
5RB Leipzig1727:25228

BVB


Weitere Artikel: BVB »