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Spiel am Samstagabend
Brisanz nicht nur auf dem Platz - BVB-Fans mit Protest gegen RB Leipzig

(Foto: dpa)
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Dortmund – Am Samstag spielt Borussia Dortmund das erste Mal in 2017 im heimischen Signal Iduna Park. Das Spiel gegen RasenBallsport Leipzig bietet dabei nicht nur auf dem Rasen einiges an Brisanz. 

Borussia Dortmund empfängt am Samstag den Tabellenzweiten RasenBallsport Leipzig zum Duell. Es ist das erste Heimspiel der Profis gegen die Leipziger. Die waren 2014 schon einmal beim BVB, damals allerdings in der 3. Liga und damit bei der U23 der Dortmunder. Es ist ein Spiel, welches deutlich mehr Brisanz als nur den Sport auf dem Rasen mit sich bringt.

Sportlich muss der BVB zwingend gewinnen, wenn man den Aufsteiger noch irgendwie einholen möchte in dieser Saison. Derzeit beträgt der Rückstand auf Leipzig elf Punkte. Aber auch um die generellen Ambitionen auf einen direkten Champions-League-Startplatz zu wahren, müssen drei Punkte her. Sonst läuft die Mannschaft von Thomas Tuchel schon früh in der Rückrunde in eine mittelschwere Krise. Das soll unbedingt vermieden werden.

Fans mit Protestankündigung

Natürlich auch mit der Unterstützung der eigenen Fans. Doch die bereiten sich gerade auf ihren ganz eigenen Kampf vor. Das Bündnis "Südtribüne Dortmund" hat einen Text zum Spiel veröffentlicht, in dem eine Protestaktion angekündigt wird. Zur Erinnerung: Dem Hinspiel in Leipzig am 2. Spieltag blieb die aktive Fanszene der Dortmunder fern. Stattdessen wurde ein Alternativprogramm im Stadion Rote Erde angeboten. Dort spielte damals die zweite Mannschaft des BVB. 7000 Leute folgten dem Aufruf und verfolgten das Spiel der Profis nur am Radio.

In Dortmund bleiben die Fans aber natürlich nicht weg. In der Ankündigung heißt es: "Red Bull Leipzig ist der deutlichste Beweis dafür, dass sich der Fußball in die falsche Richtung bewegt – weg von den Fans, weg vom sportlichen Wettbewerb, hin zum Geld. Zeigen wir Mateschitz und seinem charakterlosen Gefolge am Samstag im Westfalenstadion also, dass wir dabei nicht tatenlos zusehen! Zeigen wir, dass Tradition, Treue und eine unabhängige Fankultur so wertvoll sind, dass sie sich auch mit noch so vielen Millionen nicht aufwiegen lassen!"

Gelassenheit in Leipzig

In welcher Form der Protest stattfinden soll? Dazu wird keine Angabe gemacht. Es ist zu erwarten, dass es diverse Spruchbänder und Plakate geben wird. Im Leipziger Lager reagieren sie gelassen darauf. "RB-Fans sind entsprechende Geschichten schon gewohnt und im Umgang damit eherstoisch. Vom Leipziger Anhang ist diesbezüglich entsprechend wenig direktes zu erwarten", antwortete der rotebrauseblogger auf eine westline-Anfrage.

Weiter glaubt er, dass es vielleicht sogar eine nette Börsenanspielung in Richtung des BVB aus dem Gästeblock geben könnte. Auch nicht mehr super kreativ, aber sicher ein kleiner Spiegel auch in Richtung der Fans des BVB. Auf dem Portal RB-Fans.de macht bereits ein BV-BullshitBingo die Runde. Die Leipziger sind in Hinblick auf das Spiel offenbar sehr gelassen. 

Gegen die aktuellen Entwicklungen will man sich von Seiten der BVB-Fans stellen. Wie man das auch gegen Hoffenheim und sogar den eigenen Verein in der Vergangenheit schon getan hat. "Borussia Dortmund und fast alle anderen großen Fußballvereine wurden einzig deshalb gegründet, weil Menschen sich für Fußball begeistert haben. Und es ist ein Merkmal von Traditionsvereinen, dass sich diese Begeisterung allen Veränderungen zum Trotz von Generation zu Generation weitergegeben wurde und sich bis heute erhalten hat. Bei Red Bull ist der Sport hingegen nur Mittel zum Zweck", schreibt man weiter in der Ankündigung zum Spiel.

Mannschaft mit Emotionen vorantreiben

Ein anderer Teil der Wahrheit ist aber auch, dass die Fans von Leipzig durchaus stimmgewaltig auftreten können. Die Dortmunder müssen aufpassen, sich nicht zu sehr auf den reinen Protest zu beschränken. Die Atmosphäre im Signa Iduna Park ist eh schon länger nicht mehr allzu besonders. Eine stimmungstechnische Niederlage gegen Leipzig würde den Eindruck da nur bestätigen. Und das kann sicher nicht im Sinne der Herrschaften auf der Südtribüne sein.

Denn die unübersehbar verunsicherte Mannschaft des BVB muss in den kommenden Spielen auch mal über die Emotionen kommen, wie es Thomas Tuchel so oft vom Gegner erwartet. Ein von der Südtribüne befeuerter Hexenkessel kann da sicher ein paar Prozent mehr aus jedem der Spieler in den gelben Trikots rauskitzeln. Schaden würden das in der derzeitigen Situation nicht. Ein lautes Stadion kennt man in Dortmund fast nur noch aus der Champions League. Diese Stimmung kann man am Samstag sicher gut gebrauchen...


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Tabelle

9. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Dortmund925:71820
2FC Bayern922:71520
3RB Leipzig916:10619
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