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Protest angekündigt
Bundesliga am Montag? Ohne BVB-Fans!

(Foto: dpa)
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Dortmund – Der Spielplan will es so: Borussia Dortmund spielt an einem Montagabend gegen den FC Augsburg. Dagegen hat das Fanclub-Bündnis "Südtribüne Dortmund" nun einen Protest angekündigt. Zahlreiche Dortmunder Fans werden dem Spiel fern bleiben.

Seit dem die Pläne bekannt sind, Spiele an einem Montagabend stattfinden zu lassen, erheben sich die Stimmen der Fanlager strikt gegen einen solchen Termin. Genützt hat das bisher nichts: In der Rückrunde kommt der Montagstermin in der Bundesliga. Das Heimspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Augsburg beispielsweise ist für den 26. Februar um 20.30 Uhr angesetzt.

Für viele Fans ist das ein No-Go. Das Fanclub-Bündnis "Südtribüne Dortmund" hat am Freitag zum Boykott dieses Spiels aufgerufen. So würden, heißt es in einer Mitteilung, zahlreiche Fanclubs an diesem Tag dem Dortmunder Stadion fern bleiben.

Plätze bleiben leer

"Schweren Herzens, aber aus Überzeugung, haben wir uns dazu entschlossen, dem Spiel gegen den FC Augsburg fernzubleiben und unsere Karten an diesem Tag verfallen zu lassen. Zahlreiche Gruppen und Fanclubs, die seit vielen Jahren bei jedem Heimspiel des BVB im Westfalenstadion anwesend sind, werden das Montagsspiel nicht besuchen. Diese Entscheidung richtet sich in keiner Weise gegen die Mannschaft. Vielmehr können und wollen wir Bundesligaspiele an Montagen nicht akzeptieren", heißt es in der Begründung.

Das Ansetzen von Montagsspielen sei ein weiterer Schritt hin zum Ausverkauf des Fußballs. Auf die Interessen der Fans, die unabdingbar ein Teil der Faszination des Sports sind, würde dabei keine Rücksicht genommen.

600 Kilometer - An einem Montag...

Als Beispiel dient hier der FC Augsburg: Die Fans müssten für das Spiel in Dortmund an einem Wochentag fast 600 Kilometer abspulen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Das sei für einen normalen Arbeitnehmer nicht hinnehmbar. Gehen so doch wertvolle Urlaubstage verloren, um eine Übermüdigkeit am Arbeitsplatz zu vermeiden. Mit einem Samstagstermin wäre das zweifelsohne nicht der Fall und auch ein Termin am Sonntagnachmittag wäre noch hinnehmbarer als ein Spiel am ersten Tag der Arbeitswoche.

Fans von Zweitliga-Vereinen kennen das Problem seit etlichen Jahren, nun hält das Montagsspiel also auch in der 1. Bundesliga Einzug. Für das deutsche Oberhaus, so heißt es weiter, sei das eine Bankrotterklärung.

Dazu wird die Frage gestellt: "Wenn Begegnungen an Terminen stattfinden, an denen eigentlich niemand Zeit hat, ins Stadion zu gehen, offenbart das eine haarsträubende Gleichgültigkeit gegenüber dem gesellschaftlichen Stellenwert des Fußballs und den Fans, die den Sport erst zu dem machen, was er ist. Wie soll die Bundesliga noch gesellschaftlich verbinden, wenn sich ein Spieltag über den Großteil einer Woche erstreckt und teilweise nur noch vier Partien am traditionellen Samstagnachmittag um 15:30 Uhr angepfiffen werden?"


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Tabelle

19. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4RB Leipzig1931:28331
5M'gladbach1930:30031
6Dortmund1940:251530
7Eintracht1924:20430
8Augsburg1928:25327

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