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RB Leipzig deckt bekannte Probleme auf
Das sind die Gründe für die BVB-Pleite

(Foto: dpa)
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Dortmund – Und da war die schöne Heimspiel-Serie des BVB kaputt. RB Leipzig deckte am Wochenende die bekannten Probleme der Borussia auf. Wir analysieren die Gründe dafür...

Der Schlüssel zu den bisherigen BVB-Erfolgen in der Bundesliga lag sicherlich im starken Gegenpressing und dem schnellen Umschaltspiel. Der BVB baute nach Ballverlusten Druck auf und eroberte sich nach Ballgewinnen Raum für das eigene Angriffsspiel.

Gegen RB Leipzig gelang genau das nicht. Die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl verteidigte hoch und setzte selbst auf starkes Gegenpressing. Schlug den BVB also letztlich mit seinen eigenen Waffen. Zudem sahen die Gastgeber in vielen Zweikämpfen mehr als schlecht aus. „Hier haben wir uns öfter regelrecht abkochen lassen, das war eklatant“, resümierte beispielsweise Sportdirektor Michael Zorc nach der Partie. 

Leipzig war aber beileibe nicht die einzige Mannschaft, der es gelang, den BVB so zu schlagen. Auch in den vergangenen beiden Champions-League-Spielen gegen Tottenham Hotspur und Real Madrid sah die Bosz-Elf am Ende alt aus.

Wenig überraschend. Beide, Tottenham und Madrid, setzen selbst auf starkes Pressing und bringen die Qualität mit, nach Ballgewinn schnell umzuschalten. Teams wie Borussia Mönchengladbach oder Köln kamen in der Bundesliga im offensiv ausgerichteten BVB-Spiel zwar auch zu Torchancen, trafen aber nicht.

Stärkere Gegner treiben das Dortmunder System aber spürbar an seine Grenzen. Was nach den beiden Spielen auf internationaler Bühne schon deutlich war, wurde durch die Niederlage gegen Leipzig bestätigt. Hier muss sich Trainer Peter Bosz dringend etwas einfallen lassen, sonst wird es auch künftig gegen press- und umschaltstarke Gegner schwierig.   

Klar: Der BVB ging mit argen Personalsorgen in der Abwehr in die Partie gegen RBL. Mit Lukasz Piszczek, der verletzt von der letzten Länderspielreise zurückkam, sind nun insgesamt vier der fünf Außenverteidiger verletzt. Einzig Neuzugang Jeremy Toljan stand Bosz zur Verfügung. Um am bevorzugten 4-3-3 festzuhalten, setzte er ihn für den verletzten Lukasz Piszczek auf der rechten Abwehrseite ein, Innenverteidiger Dan-Axel Zagadou sollte es dagegen hinten links richten. Probleme hatte dann vor allem Toljan, der bis zu seiner Auswechslung nach 45 Minuten ein schwaches Bild ablieferte und an beiden Gegentoren in der ersten Halbzeit beteiligt war.     

Den personellen Engpass kann der BVB nur schwer beeinflussen. Wann Raphael Guerreiro, Lukasz Piszczek und Erik Durm zurückkehren können, ist derzeit noch völlig offen. Einzig bei Marcel Schmelzer ist eine Rückkehr absehbar – sogar früher als erwartet.

Und nun?

Schon am Dienstag geht es aber in der Champions League weiter: Es bedarf also einer zeitnahen Lösung mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Personal.

Eine Option wäre da sicher die Umstellung auf eine Dreierkette, die Bosz bereits zu Beginn der zweiten Hälfte gegen Leipzig durch den Wechsel Pulisic für Toljan einrichtete. Das bevorzugte System des Holländers ist aber eines mit einer klassischen Viererkette. Wie wird Bosz in Nikosia reagieren?

Zumindest mit den derzeitig zur Verfügung stehenden Spielern geht die bisherige Bosz-Taktik inklusive Viererkette gegen wirklich starke Gegner nicht auf. Gegner, die mit den gleichen Waffen kämpfen und umgehen können, verhindern den BVB-Spielaufbau und kommen selbst zu besten Tormöglichkeiten – der BVB hat das Nachsehen.

Eine Idee muss her, möglichst bald. Neben der Champions League und DFB-Pokal schaut schon in knapp drei Wochen der FC Bayern München vorbei…

Tabelle

17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern1737:112641
2Schalke 041728:21730
3Dortmund1739:241528
4Bayer 041734:231128
5RB Leipzig1727:25228

 


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1FC Bayern1737:112641
2Schalke 041728:21730
3Dortmund1739:241528
4Bayer 041734:231128
5RB Leipzig1727:25228

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