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Gute Laune beim BVB
Gonzalo Castro über den Saisonstart: "Haben uns das nicht so leicht vorgestellt"

Nach dem guten Start in die Saison haben Gonzalo Castro und seine Kameraden gute Laune. (Guido Kirchner)
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Dortmund – Würde das Wetter derzeit nicht ohnehin mitspielen, die Sonne müsste trotzdem über Dortmund scheinen. Nach zwei Spieltagen ist der BVB Tabellenführer und darf jetzt, endlich, auch das Thema Dembele schließen. Gonzalo Castro hat am Dienstag über den Saisonstart und andere Themen gesprochen...

Die strahlt am Dienstag über Dortmund. Sie passt zur Stimmung bei Borussia Dortmund. Nachdem das leidige Thema Ousmane Dembele zur Seite gelegt ist und allein der Sport wieder in den Mittelpunkt rückt, dürfen die Spieler und Verantwortlichen des BVB mit sich zufrieden sein.

Sechs Punkte, fünf Tore und kein Gegentreffer stehen nach zwei Spieltagen zu Buche. Das bedeutet derzeit, wenngleich es eine Momentaufnahme ist, die Tabellenführung in der Bundesliga. "Nach den drei Siegen (inklusive DFB Pokal) ist die Stimmung natürlich sehr, sehr gut", sagt auch Gonzalo Castro. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund gab am Dienstag auch einen Einblick, wie die Länderspielpause für die daheimgebliebenen Profis verläuft.

Zum einen bekomme die Trainingsgruppe von Peter Bosz Verstärkung aus der U23 und zum anderen sei die Zeit auch gut, um individuell an sich zu arbeiten. Um dann noch stärker aus der kurzen Pause zurückzukommen. Und noch mehr Vorstellungen davon zu haben, was der neue Trainer auf dem Spielfeld von seiner Mannschaft verlangt. Auch, wenn das neue System schon sehr gut greift.

Lernwilliger BVB

"Dass wir das von Anfang an so gut machen, also die Gegner so bespielen, dass sie fast keine Chance haben, das haben wir uns nicht so leicht vorgestellt. Aber es ist auch ein Teilerfolg der Mannschaft, die dem Trainer vom ersten Tag an sehr gut zugehört hat", sagt Castro dazu. Peter Bosz habe es der Mannschaft nach Angaben von Castro aber auch leicht gemacht. Denn von Tag Eins an habe er der Mannschaft klar machen können, was er von ihr erwartet. Und er sei auf eine lernwillige Truppe gestoßen.

Eine Truppe, die nun mit Andrey Yarmolenko verstärkt wurde. Vom Namen her kennt Castro den Neuzugang. Auf dem Platz hat er ihn aber noch nicht gesehen. Nach der Länderspielpause kann er den neuen Kollegen dann kennnlernen. "Ich hoffe, dass er sofort bei uns zuschlägt", gibt sich Castro positiver Dinge.

Was noch besser werden muss...

Doch bei all den sportlich positiven Schlagzeilen gibt es auch noch Luft nach oben. Auch dazu hat Castro eine Meinung: "Gegen Berlin haben wir es am Ende etwas schleifen lassen. Hertha hatte am Ende zwei, drei Konterchancen. So ein Spiel müssen wir einfach über 90 Minuten durchziehen. Ich denke aber, kritische Sachen wird man immer sehen. Aber das bringt uns auch von Spiel zu Spiel immer weiter."

Von Spiel zu Spiel denken ist ja eine beliebte Phrase in der Welt des Fußballs. In der Champions League gilt das für Borussia Dortmund aber tatsächlich. Durch die attraktive Auslosung ist mit dem Überleben der Gruppenphase nicht zwingend planbar. Mit Real Madrid und Tottenham Hotspur hat der BVB zwei Schwergewichte erwischt. Gleich zum Auftakt geht es für die Dortmunder nach London zu Tottenham. 

Auf das Spiel freut Castro sich, warnt aber auch vor dem Gegner: "Ich denke, dass Tottenham jetzt auch enorme Erfahrung über das Jahr gesammelt hat. Und sie haben auch noch ein paar gute Spieler geholt. Zum Auftakt so ein Spiel zu haben in London ist aber auf jeden Fall schön."

Castro über Transfersummen

Mit dem Transfer von Ousmane Dembele zum FC Barcelona war auch der BVB an den extremen Auswüchsen des Transfermarktes beteiligt. Von den 220 Millionen Euro aus dem Neymar-Transfer flossen 105 direkt weiter nach Dortmund. Und weitere Millionen folgen. Klar, dass auch in der Dortmunder Mannschaft darüber gesprochen wurde. "Ich glaube solche Transfersummern kann man einfach nicht mehr ernst nehmen. Klar, alles fing an mit Neymar, der die ganze Tür dann für die anderen Vereine aufgemacht hat. Ich persönlich finde es aber nicht so schön, wenn mit solchen Summen um sich geschmissen wird", so Castro dazu.

Doch für den BVB habe dann auch das Spiel in Wolfsburg sowie weitere Aufgaben angestanden, auf die man sich konzetrieren müsse. Weiterhin habe man in Dortmund eine Mannschaft, die dann auch einfach weiterarbeiten wollte und sich von dem Thema nicht zu sehr ablenken lassen wollte. Und damit ist das Thema dann nun ein für alle Mal beendet.

 


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1Dortmund513:01313
2FC Bayern612:3913
3Hoffenheim59:5411

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