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BVB gewinnt in Köln
Zwei Tore beim Debüt: Dortmund hat einen neuen Superhelden

(Foto: dpa)
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Köln – Neuzugang Michy Batshuayi war der Matchwinner im Spiel gegen den 1. FC Köln. Mit seinem ersten Doppelpack für Borussia Dortmund sorgte er gleich für Furore auf dem Platz, aber nicht nur dort…

Es war nicht Peter Stöger, der am Freitagabend im Mittelpunkt stand. Dabei wäre das eigentlich zu erwarten gewesen, denn mit Borussia Dortmund kehrte er zum ersten Mal als Gästetrainer an seine langjährige Wirkungsstätte zurück. Zweifelslos ein besonderes Spiel für den Österreicher, wie er nach er nach Abpfiff auch offen zugab.

Die Rückkehr und der Gedanke daran, habe schon sehr viel Raum in den letzten Tagen eingenommen und es sei nicht so einfach für ihn gewesen, betonte Stöger, der spürbar mit diesen Worten zu kämpfen hatte. Über den Dortmunder Sieg freute er sich natürlich dennoch.

Und hieran hatte besonders einer einen großen Anteil: Neuzugang Batshuayi, der in seinem ersten Spiel für den BVB gleich zum Matchwinner avancierte, alle Blicke auf sich zog und auch vom BVB-Coach viel Lob bekam: „Es ist ein Traum, dass das Spiel für ihn heute so gelaufen ist. Das tut uns und ihm gut. Unabhängig von den Toren ist er jemand, der unser Spiel bereichert.“  

Batshuayi: „Schwarzgelb ist Batman …“

Batshuayi sorgte wahrlich für viel Furore auf dem Feld, bewies aber auch neben dem Platz mit flotten Sprüchen, dass er viele „Aubameyang-Qualitäten“ besitzt: „Schwarz und Gelb sind meine Lieblingsfarben“, scherzte Dortmunds Neuzugang in den Kölner Katakomben.

Warum? Ganz einfach: „Schwarzgelb ist Batman und Schwarzgelb ist Spongebob“, grinste er. Die Farben seiner Lieblingsfiguren passen also perfekt zum neuen Klub. Dass er in Dortmund der neue Batman sein will, verkündete er auch schon unmittelbar nach seinem Wechsel in den sozialen Medien: „Ich habe gehört, der Batman-Job in Dortmund ist frei. Deshalb habe ich entschieden, ihn zu übernehmen“, postete er vor wenigen Tagen auf Instagram. Den Worten folgten nun also bereits in seinem ersten Bundesligaspiel auch Taten.

So wie er sich von Chelsea verabschiedete, mit einem Doppelpack im FA-Cup gegen Newcastle, so legte er jetzt beim BVB los. Fast wäre ihm sogar ein Dreierpack gelungen. Ein Tor des Belgiers kurz vor der Pause wurde jedoch vom Videoschiedsrichter aufgrund einer Abseitsposition aberkannt.

Seinen phänomenalen Einstand schmälerte das jedoch nicht, zumal er es auch noch schaffte, André Schürrle in Szene zu setzen: Nach Vorlage von Batshuayi knipste auch der Weltmeister von 2014 wieder für den BVB und brachte sein Team damit in der Schlussphase des Spiels (84.) in Führung.

„Ich glaube, das war ein gutes Spiel heute. Ich fühle mich gut“, so Schürrle in den Katakomben, betonte aber auch noch einmal in die Richtung seiner Kritiker: „Ich war sechs Monate lang verletzt. Und auch wenn es keiner wahrhaben will, dann braucht halt alles seine Zeit. Ich hatte wenig Vertrauen in der Hinrunde und wenig Rhythmus. Dann kann man auch wenig machen.“

Deshalb habe es gutgetan, in Berlin und in Köln wieder 90 Minuten spielen zu dürfen.

Duo Batshuayi und Schürrle macht Lust auf mehr

Das Zusammenspiel zwischen Dortmunds neuem Batman und André Schürrle wirkte dabei alles andere als neu. Stattdessen hatte man vielmehr den Eindruck, beide hätten schon viele Spiele zusammen bestritten. Darauf angesprochen musste Schürrle erst einmal Schmunzeln: „Um ehrlich zu sein, haben wir uns zum ersten Mal kurz vor dem Spiel richtig unterhalten.“

Beim Aufwärmen habe er Batshuayi gefragt, wie er gerne angespielt werden wolle. „Es hat schon Spaß gemacht heute“, grinste Schürrle, der endlich wieder einen befreiten Eindruck machte.

Batshuayi zeigte sich dagegen trotz seines tollen Einstandes bescheiden und durchaus selbstkritisch: „Natürlich ist es schön, dass wir heute gewonnen haben“. Die Abstimmung zwischen der Mannschaft und ihm müsste aber noch besser werden. „Das Zusammenspiel mit André war ordentlich, ich glaube aber, wir können es noch besser machen“, so der 24-Jährige.

Luft nach oben gibt es natürlich noch, aber wer nach gerade mal zwei gemeinsamen Trainingseinheiten schon so gut harmoniert, kann den kommenden Aufgaben entspannt entgegenblicken. Das Offensivspiel des BVB gegen Köln machte auf jeden Fall endlich wieder Lust auf mehr…    

Tabelle

23. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern2355:183759
2Dortmund2348:291940
3Eintracht2332:26639
4Bayer 042343:301338

 


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