Auf'm Platz
Doch noch Einigung auf Regionalliga-Reform

Die 21 Landesverbände des DFB haben sich doch noch auf eine Regionalliga-Reform geeinigt. Foto: Arne Dedert (Arne Dedert)

Frankfurt/Main (dpa) – Die 21 Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes haben sich doch noch auf eine Lösung zur Reform der Aufstiegsregelung zur 3. Liga geeinigt.

Nach einer mehrstündigen Sitzung teilte der DFB ein Übergangskonzept für die nächsten beiden Spielzeiten mit, auf das sich nach Verbandsangaben Vertreter aller Verbände einigen konnten.

Demnach soll es in den Spielzeiten 2018/19 und 2019/20 vier Aufsteiger aus den fünf Regionalligen geben. Dieses soll beim Außerordentlichen DFB-Bundestag am Freitag in Frankfurt verabschiedet werden. Zuvor hatte bereits das Portal Sportbuzzer.de über die späte Einigung berichtet.

Ein direktes Aufstiegsrecht soll demnach jeweils der Meister der Regionalliga Südwest erhalten. Der Meister der Regionalliga Nordost bekommt dieses Recht in der Spielzeit 2018/19. Das Recht auf den weiteren direkten Aufstiegsplatz wird ausgelost. Die verbliebenen beiden Meister ermitteln in Playoff-Spielen den letzten Aufsteiger und bekommen dafür das automatische Aufstiegsrecht in der folgenden Spielzeit.

Am Nachmittag war in ranghohen DFB-Kreisen schon nicht mehr mit einer Kompromisslösung gerechnet worden. Eine dauerhafte Neuregelung soll eine Expertenkommission unter der Leitung von DFB-Vize Peter Frymuth bis zum Bundestag 2019 erarbeiten.

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