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Kommentar
Gladbach ringt Celtic nieder - ein Sieg mit Leidenschaft, der Hoffnung macht

(Foto: dpa)
(Foto: dpa)

Glasgow – "Rumpftruppe" hieß es im Vorfeld. "Mönchengladbacher Reservistenteam" hieß es. Am Ende aber rang "A German Team" eine leidenschaftlich kämpfende Borussia Celtic Glasgow in beachtlicher Manier 2:0 nieder, dass die mitgereisten Fohlenfans verdientermaßen "Oh, wie ist das schön" sangen. Ein Kommentar. 

Borussia Mönchengladbach kann auswärts gewinnen. Borussia Mönchengladbach darf sich Hoffnung auf europäisches Überwintern machen. Der Mittwochabend im Celtic-Park zu Glasgow war ein gelungener Abend. 

Trotz Verletzungssorgen - es fehlten unter anderem Raffael, Thorgan Hazard, Fabian Johnson und Andreas Christensen - kämpften die Fohlen die Schotten mit Leidenschaft und großem Einsatz nieder. Kapitän Lars Stindl sorgte für die verdiente Führung nach Vorarbeit von André Hahn, später traf Hahn nach Pass von Stindl. Sie waren die auffälligsten Spieler in einer Mannschaft, aus der eigentlich kein Spieler explizit gelobt werden darf. Alle kämpften gegen normalerweise sehr heimstarke Schotten, denen aber ab dem Strafraum von Yann Sommer die Ideen ausgingen - weil die Borussia kollektiv fabelhaft verteidigte. 

Mit schnellem Umschaltspiel und sicheren, flachen Pässen nach vorne suchte das Team von Trainer André Schubert immer wieder konsequent den Weg zum Tor und wurde belohnt. "Mut" attestierte Manager Max Eberl seinen Mannen, die sich jetzt große Hoffnungen auf das Erreichen des Saisonziels, im Europapokal zu überwintern, machen dürfen. Die Borussia steht in der schwierigen Gruppe mit dem FC Barcelona und Manchester City jetzt auf Platz drei. Und vielleicht geht da ja sogar noch mehr in Richtung Champions-League-Achtelfinale. City kassierte eine herbe 0:4-Pleite gegen Messi und Co., aber das nur als Randnotiz. 

Etwas mehr als eine Randnotiz - und jetzt darf man sehr wohl doch einen Spieler explizit hervorheben - war der Auftritt von Jonas Hofmann. Überraschend in die Startelf gerutscht, zeigte der 24-Jährige eine starke Leistung. Ballsicher und laufstark erfüllte er die Aufgaben, die ihm Coach Schubert aufgetragen hatte. Hofman hat sich beeindruckend zurückgemeldet und seine Chance auf mehr Einsätze in der konkurrenzüberladenen Gladbacher Offensivabteilung redlich verdient.

Sollte die Borussia weiterhin international spielen dürfen, die Hoffnungen sind nun berechtigt, wird auch Hofmann mehr Möglichkeiten bekommen, zu spielen. Eine Rumpftruppe ist diese Gladbacher Elf nämlich nicht gewesen. 


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