Fußball-Mix
Sportsponsoring im deutschen Profifußball

(dpa)

Sportsponsoring ist ein Milliardengeschäft. 2016 betrug das Gesamtvolumen allein in Deutschland 3,5 Milliarden Euro.

Fußball hat nach Angaben des Statistikdiensts Statista hierzulande mit Abstand das größte Sponsoring-Potenzial – Sportsponsoring geht dabei schon lange über reine Trikotwerbung hinaus.

Was bringt Sportsponsoring?

Ziert das Logo die Brust der Fußballidole oder die Werbebanner am Spielfeldrand, ist die Marke oder das Produkt während der Saison dauerhaft in den Medien präsent – das sorgt für enorme Reichweiten. Das werbende Unternehmen stärkt die Markenbekanntheit, verbessert sein Image und erschließt im Idealfall neue Zielgruppen, was sich dann positiv im Umsatz bemerkbar macht.

Sportsponsoring findet nicht nur im Profisport statt. Auf regionaler Ebene fördern Unternehmen Mannschaften und Vereine, bei denen es nicht um Millionensummen geht, sondern um elementar notwendiges Equipment für das Team. Wenn jeder Euro zählt, freut sich eine Kreisligamannschaft sehr über einen Sponsor, der einen Satz Trikots spendiert.

Ein Sponsor aus Leidenschaft ist beispielsweise Swiss Life Select, die Vertriebstochter des Versicherungsunternehmens Swiss Life. Swiss Life Select ist Partner von über 2.500 Mannschaften – und fördert nicht nur Fußballvereine mit Trikots, Trainingsanzügen und Sporttaschen, sondern auch andere Sportvereine. Sie suchen einen Sponsor für Ihr Team? Erfahren Sie hier mehr über Sponsoring von Swiss Life Select.

Sportsponsoring im Fußball – Red Bull, Telekom und Veltins liegen vorn

Keine Fußballmannschaft in der 1. und 2. Bundesliga hat nur einen Sponsor. Es gibt immer einen Hauptsponsor und eine Vielzahl von weiteren Sponsoren. Vom Hauptsponsor kommt in der Regel maximal die Hälfte der Sponsoreneinnahmen. Schneidet ein Team in einer Saison besonders gut ab oder wird es gar Meister, winken in der Regel Extraprämien.

Laut Deutschem Sponsoring-Index, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Facit Research, sind Red Bull, Telekom, Veltins und Mercedes die Top-Sponsoren der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Adidas nimmt Platz sechs ein, Volkswagen belegt den achten Platz in der Liste der größten Sportsponsoren im Profifußball.

Unter den Vereinen ist der FC Bayern München der Verein in Deutschland, der am stärksten vom Sportsponsoring profitiert. In der aktuellen Saison 2017/18 kassiert der Rekordmeister 60 Millionen Euro. Davon entfallen 35 Millionen Euro auf Trikotsponsoring durch Hauptsponsor Telekom.

Mit etwas Abstand dahinter rangiert Borussia Dortmund mit Hauptsponsor Evonic. Laut Sportmagazin „Kicker“ nimmt der BVB in der aktuellen Saison 20 Millionen Euro für das Trikotsponsoring ein, vor fünf Jahren waren es lediglich zwölf Millionen Euro. Weiterer Sponsoren des BVB sind Puma, Opel, bwin, Eurowings, Signal Iduna und Hankook.

Auf Rang drei rangiert der FC Schalke 04 mit den wichtigsten Sponsoren Gazprom, Veltins und Adidas, hinzukommen bekannte „Premiumpartner“ wie Coca Cola. Der Traditionsverein aus Gelsenkirchen kann sich über 22 Millionen Euro allein aus der Trikotwerbung freuen.

Sportsponsoring: Trend geht zur Internationalisierung

Beim Sportsponsoring im Fußball ist eine zunehmende Internationalisierung feststellbar. Zwar ist der Anteil internationaler Sponsoren in der 1. Bundesliga im Vergleich zur spanischen Primera División oder englischen Premier League vergleichsweise gering, aber von Jahr zu Jahr trifft man in deutschen Stadien mehr Sponsoren aus dem Ausland. Aktuell hat in der Bundesliga etwa jeder vierte Sponsor ausländische Wurzeln, in der italienischen Serie A stammt nahezu die Hälfte der Sponsoren nicht aus Italien.