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Schweinsteiger an Podolski: «Servus, Poldi, mein Freund.»

Gemeinsam haben Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski mit der Nationalmannschafat Erfolge gefeiert. Foto: Andreas Gebert (Andreas Gebert)

Berlin (dpa) – Bastian Schweinsteiger hat Lukas Podolski einen Brief zum Abschied aus der Fußball-Nationalmannschaft geschrieben und die emotionalen Zeilen seines langjährigen Freundes bei seinem eigenen Rücktritt erwidert.

«Lieber Lukas, uns verbindet seit Jahren eine Freundschaft, wie es sie nicht oft gibt im Leben' – so begann damals in der «Welt am Sonntag» Dein Brief zu meinem Abschied aus der Nationalmannschaft. Und ich wüsste nicht, wie ich meinen besser beginnen könnte», schrieb Schweinsteiger in der gleichen Zeitung.

Podolski bestreitet am Mittwoch in Dortmund gegen England sein 130. und letztes Länderspiel für Deutschland. Schweinsteiger hatte sich im August 2016 aus dem DFB-Team verabschiedet. Beide hatten im Juni 2004 ihre außergewöhnlichen Karrieren im Nationaltrikot begonnen und 2014 in Brasilien mit dem WM-Titel gekrönt.

«Ich erinnere mich sehr gut an den Moment der Auswechslung bei meinem Abschiedsspiel, als ich Dich auf der Tribüne im Kreise meiner Familie sitzen sah. Inmitten jener Menschen, die einen besonderen Platz in meinem Leben einnehmen – und zu diesen Menschen zählst auch Du», schrieb Schweinsteiger. Er sei sich sicher, dass Podolski auch die japanischen Fans bei seinem künftige Verein Vissel Kobe begeistern werde, schrieb Schweinsteiger und schloss mit: «Servus, Poldi, mein Freund. Bis bald!»

Schweinsteiger-Brief in "Welt am Sonntag"

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