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Metzelder stellt Pläne vor
Neues Stadion und die Regionalliga im Blick - Der TuS Haltern hat große Ziele

(Foto: Architekturbüro Peter Pakulla)
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Haltern am See – Der TuS Haltern hat sich in den letzten Jahren sportlich rasant entwickelt. Seit 2010 ging es von der Bezirksliga bis in die Oberliga Westfalen. Und da soll noch nicht Schluss sein. Christoph Metzelder erklärt, dass der Weg mittelfristig bis in die Regionalliga West gehen soll. Dafür muss der Verein aber an der Infrastruktur arbeiten. Und das soll auch zeitnah passieren. Am Dienstag stellte der Klub seine Pläne für die Modernisierung der Stausee-Kampfbahn vor.

Seit dem Sommer 2017 spielt der TuS Haltern in der Oberliga Westfalen. Immerhin die fünfthöchste Spielklasse des Landes. Die sportliche Entwicklung des Klubs war in den letzten Jahren rasant. Und das in einem solchen Maße, dass der Klub sportlich höher steht als es die Infrastruktur eigentlich zulässt. Oder wie Christoph Metzelder das am Dienstag nannte: "Wir sind der Infrastruktur sportlich entwachsen."

Doch das Wachstum soll mit der Oberliga nicht beendet sein. Mittelfristig, so Metzelder, sei das Ziel in der Regionalliga West anzukommen. Dafür aber müssen die Bedingungen passen. "Ein Aufstieg in die Regionalliga, der mittelfristig unser Ziel ist, wäre unter den jetzigen Bedingungen nicht zu realisieren."

Damit sich das ändert, plant der Verein große Umbaumaßnahmen. "Unabhängig von der sportlichen Entwicklung sehen wir unser Vorhaben aber auch als eine große Chance für unsere Stadt und alle Bürgerinnen und Bürger", so Metzelder während eines Vortrages am Dienstag.

Multifunkionale Haupttribüne in Planung

Der Tus Haltern will die Stausee-Kampfbahn umfassend umbauen und in die moderne Zeit holen. Der Plan ist es, eine große, multifunktionale Sitzplatztribüne und zwei Stehplatztribünen zu bauen. So soll zunächst einmal der Regionalliga-Standard erreicht werden.

Aber die Hauptribüne soll dann nicht etwa nur für den Fußball verwendet werden. Architekt Peter Pakulla dazu: "Unser Ansatz ist es, ein multifunktionales Konzept mit ausreichend Mantelnutzungen zu versehen. Auf diese Weise wollen wir für Betrieb an bis zu 365 Tagen im Jahr sorgen."

Ob eine große Gastronomie, eine Kindertagesstätte oder Praxisräume - für die Nutzung des Tribünenkomplex seien viele Dinge denkbar. Das könne dann auch bei der Finanzierung helfen. Der Stadt Haltern sollen dabei nämlich keine Kosten entstehen.

Ein Jahr Bauzeit

Einzige Bedinung: Die bereits genutzten Flächen müssten auch weiterhin zur Verfügung gestellt werden. Über den genauen Kostenfaktor machte Metzelder am Dienstag keine Angaben. Zunächst einmal sei ohnehin eine Zustimmung durch den Rat der Stadt erforderlich.

Wie der Verein selber angibt, könnte ein Abriss der bestehenden Gebäude und die Neugestaltung der Anlage nach Abschluss der laufenden Saison beginnen. Gut ein Jahr später solle die neue Kampfbahn dann eröffnet werden.

Leichte Verlegung

Wenn alles klappt, wie der Verein sich wünscht, dann würde das Spielfeld ein Stück weit in den Westen verlegt. Somit würde Platz für ein weiteres Kleinfeld aus Kunstrasen entstehen.

Dieses würde einen dauerhaften Spielbetrieb der Jugendteams garantieren. Die derzeit noch vorhanden Laufbahn rund um das Spielfeld würde verschwinden. Die beiden Stehplatztribünen sollen hinter den Toren errichtet werden. 

Ob die Gegengerade direkt miterrichtet wird, hängt auch von der Finanzierung ab. Eine Bebauung ist grundsätzlich möglich. Neben einem Haupteingang, der dort entstehen soll, wo jetzt noch die Kabinen sind, soll ein zweiter Eingang errichtet werden. Dieser wäre dann seperat von den Gästefans zu nutzen.

 


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