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Oberliga Westfalen, 34. Spieltag
SC Roland Beckum schlägt Gütersloh mit 3:2 - und steigt ab

(Foto: Schulte)

Diese Niederlage bei Roland Beckum dürfte der FC Gütersloh ausnahmsweise locker wegstecken. Denn kurz vor dem letzten Spieltag wurde bekannt, dass es für den FCG sportlich und wirtschaftlich weitergeht... Für Roland Beckum war es ein bittersüßer Sieg. Das Team steigt trotz Platz 16 ab.

Die Formation des letzten Spiels stellte FC Gütersloh diesmal auf zwei Positionen um. Für Andzouana und Gemicibasi spielten Nikettta und Flaskamp. Saban Kaptan nutzte die Chance für den Gast und beförderte in der 33. Minute das Leder zum 1:0 ins Netz. Bis zum Abpfiff des ersten Durchgangs wurden keine Tore mehr geschossen und so traten die Mannschaften den Gang in die Kabinen an. 620 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für SC Roland Beckum schlägt – bejubelten in der 55. Minute den Treffer von Serdar Erdogmus zum 1:1. Vier Minuten später ging Gütersloh durch den zweiten Treffer von Kaptan in Führung. Mund abputzen und weitermachen: Unter diesem Motto stand der Ausgleich, den Timo Achenbach bereits wenig später besorgte (60.). Lars Schröder brachte den Ball zum 3:2 zugunsten von Roland über die Linie (66.). SCR war im gegnerischen Strafraum erfolgreicher als der FCG und fuhr somit einen Sieg ein.

SC Roland Beckum verabschiedet sich mit einer souveränen Leistung in den letzten fünf Spielen aus dieser Saison, in denen man neun Punkte einsammelte. Die Auftritte von Roland in dieser Saison kamen äußerst bescheiden daher, wie die Bilanz aus zwölf Siegen, fünf Unentschieden und 17 Niederlagen erkennen lässt.

Bitter für den SC Roland: Trotz Platz 16 steigt das Team in die Westfalenliga ab, weil aus der Regionalliga West in dieser Saison gleich vier westfälische Absteiger herunterkommen.

So mittelmäßig, wie FC Gütersloh in den letzten fünf Spielen abschnitt (fünf Punkte), findet sich Gütersloh auch zum Saisonabschluss im Mittelfeld der Tabelle wieder: Rang zehn. Was für den FCG bleibt, ist eine durchwachsene Saisonbilanz. Elf Siegen und zehn Remis stehen 13 Pleiten gegenüber. Nach allen 34 Spielen findet sich FC Gütersloh in der unteren Tabellenhälfte wieder und kann sich bald auf die nächste Spielzeit in der Oberliga Westfalen vorbereiten. Es passt ins Bild, dass die chronischen Abwehrprobleme von Gütersloh auch im letzten Saisonspiel zum Vorschein kamen. Unterm Strich kassierte der FCG 55 Gegentreffer.

Datenquelle: fussball.de

 

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