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Nur zwei Punkte aus neun Spielen
Westfalia Rhynern bekommt in der Regionalliga keinen Fuß auf den Boden

(Foto: Schulte)
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Hamm – Zwei Punkte aus neun Spielen. Das ist die magere Bilanz des SV Westfalia Rhynern in der bisherigen Regionalliga-Saison. Am Samstag geht es zur SG Wattenscheid 09. Fängt die Westfalia nicht schnell damit an, dreifach zu punkten, dann wird das Ziel Klassenerhalt schon im Herbst langsam zu einer Mission Impossible...

Neun Spiele, sieben Niederlagen und lediglich zwei Punkte. Elf Tore, ganze 24 Gegentore. Die bisherige Bilanz von Regionalliga-Aufsteiger Westfalia Rhynern ist äußerst mager. Von Beginn an muss der Klub aus Hamm gegen den Abstieg spielen. Und hat dabei jetzt schon einen bedenklichen Rückstand von acht Punkten aufzuholen.

Oft hat die Mannschaft in den Spielen gut dagegen gehalten. Doch zählbares sprang dabei nie heraus. Gegen Borussia Dortmund II sah viel nach einem Punktgewinn aus, als der BVB doch noch in der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. Doch von solchen Erfolgserlebnissen war die Mannschaft in den letzten Wochen weit entfernt.

Am vergangenen Spieltag setzte es gegen den FC Wegberg-Beeck eine deutliche 1:4-Schlappe. Dabei trat die Mannschaft besonders in der zweiten Halbzeit nicht regionalligatauglich auf. Holger Wortmann musste danach einräumen, dass seine Mannschaft "nicht den Hauch einer Chance" hatte. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte er: "Wir müssen uns jetzt schütteln und straffen und uns dann wieder neu aufstellen."

Am Samstag geht es zur SG Wattenscheid 09. Auch so ein Kriesenklub in der Regionalliga. Doch ein Klub, der acht Punkte mehr als Rhynern hat. Doch was ist, wenn es auch dort wieder nicht klappt mit dem ersten Sieg in der Regionalliga? "Wir müssen sicherlich aufpassen, dass die Stimmung nicht irgendwann kippt. Dass aber gerade am Anfang die Erfolgserlebnisse ausbleiben, war uns klar, als wir den Spielplan bekommen haben", sagte Wortmann schon vor Wochen.

Ist es vielleicht ein Nachteil für die Mannschaft, oftmals nicht im eigenen Stadion zu spielen? Um überhaupt in der Regionalliga antreten zu dürfen, muss Rhynern viele Spiele im Stadion des städtischen Gegners Hammer SV austragen und eben nicht im heimischen Papenloh.

Denn der ist zu den Sicherheitsspielen nicht taugliche für die vierte Liga. Aber ist das ein wirklicher Nachteil für die Mannschaft? "Ich glaube schon. Aber wir können das ja nicht ändern. Ohne das HSV-Stadion könnten wir gar nicht Regionalliga spielen", sagt Wortmann dazu.

Sowohl die Mannschaft als auch Menschen aus dem Umfeld des Vereins seien der Überzeugung, die Niederlagen gegen den BVB II und gegen den KFC Uerdingen seien auf der eigenen Anlage nicht passiert.

Doch diese Überlegungen sind nur theoretischer Natur. Fakt ist, Rhynern braucht dringend Punkte. Am besten schon am Samstag bei Wattenscheid. Sonst wird die Mission Klassenerhalt schon im Herbst fast zu einer Mission Impossible...

 


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