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Vorsprechen beim Verband
Westfalia Rhynern fährt zum Krisengipfel nach Duisburg

Westfalia Rhynern hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Nächste Saison soll in der Regionalliga gespielt werden. (Symbolfoto: Schulte)
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Hamm – Die Nachricht war ein Schock: Am Donnerstag teilte der Westdeutsche Fußballverband mit, Westfalia Rhynern keine Zulassung für die Regionalliga West zu erteilen. Dabei sah die Westfalia alles in die Wege geleitet, um in der kommenden Saison viertklassig zu spielen. Ein Vorsprechen beim Verband soll am Montag Klarheit bringen.

"Wir waren überrollt von der Mitteilung des Verbandes", sagt Martin Schiffer angesprochen auf die Nicht-Zulassung für seinen Klub. Noch aber hat Westfalia Rhynern Hoffnung, in der kommenden Saison in der sportlich und wirtschaftlich verdienten Regionalliga anzutreten.

Denn wie der sportliche Leiter der Westfalia im Gespräch gegenüber westline angibt, findet am Montagnachmittag ein Gespräch mit dem Verband statt. Die Klub-Verantwortlichen werden persönlich beim Verbandsvorsitzenden vorsprechen und die Lage erläutern. Wegen nicht erfüllter Bedingungen des Klubs im Bereich der Sicherheit-Mindeststandards hatte der Verband Rhynern die Zulassung verweigert. Gegen diese Entscheidung hat Rhynern Einspruch eingelegt. 

Der Verband hatte die Nicht-Zulassung in der letzten Woche so erklärt: "Dem SV Westfalia Rhynern war am 25. April 2017 die Bedingung auferlegt worden, dass jeweils eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Stadioneigentümers (Stadt Hamm) und der örtlich zuständigen Polizeibehörde eingereicht werden muss, dass in der „EVORA-Arena" (Bilder siehe unten) Spiele mit erhöhtem Risiko gemäß § 27 der Sicherheits-Mindeststandards („Risikospiele“) uneingeschränkt durchgeführt werden können. Diese Bedingung war bis zum 31. Mai 2017 zu erfüllen. Am 31. Mai 2017 wurden Erklärungen der Stadt Hamm und der örtlich zuständigen Polizeibehörde eingereicht, wonach aktuell die Sicherheits-Mindeststandards nicht erfüllt werden. Verwiesen wurde auf geplante Baumaßnahmen, die eine spätere Neubewertung möglich machen könnten."

Diese Baumaßnahmen jedoch wurden ausgeschrieben und Aufträge vergeben. Martin Schiffer sagt dazu: "Bis zum Saisonstart ist das alles fertig. Und als Puffer haben wir beim Staffelleiter den Wunsch geäußert, mögliche Risikopartien erst in den September zu legen." Denn Baumaßnahmn könnten sich ja doch immer mal verzögern. Der Verband, so Schiffer weiter, sei darüber zu jeder Zeit informiert gewesen. Und weil das so ist, hat Rhynern auch noch die Hoffnung, die Zulassung für die Regionalliga West nachträglich zu erhalten.

 


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