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190 Fanclubs beteiligt

Faninitiative für Regionallia-Reform wächst

02. Juli 2010 10:20 Uhr von westline | Quelle: westline

Die Faninitiative "Pro Regionalliga-Reform 2012" freut sich über wachsenden Zulauf. Über 190 Fanclubs und rund 7200 virtuelle Unterschriften hat die Initiative mittlerweile als Unterstützer gewonnen.

Binnen drei Wochen wurde die Homepage der Aktion über 50.000 Mal aufgerufen.

"Pro Regionalliga-Reform 2012" will beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) dafür werben, die drei Regionalliga-Staffeln zu überdenken.

In der Mitteilung der Initiative heißt es:

"Ohne einen sinnvollen und durchdachten Umbau - mit zwei Regionalligen der ersten Mannschaften plus eine U23-Gruppe - werden immer mehr Fußballvereine wirtschaftlich abstürzen. Andere werden sich dieses Abenteuer erst gar nicht mehr antun wollen.

Schon heute geht die Zahl der Aufstiegsbewerber aus den Oberligen drastisch zurück. Verständlich, will sich doch kein Vereinspräsidium den Vorwurf des Harakiri gefallen lassen. Sieht man sich an warum und wie Vereine aus der Regionalliga in die Insolvenz gehen müssen, dann liegt das nicht nur am Missmanagement der Vereinsverantwortlichen, sondern die Wurzel des Übels liegt doch schon in den Lizenzbedingungen mit ihren wahnwitzigen Auflagen von Seiten des DFB.

Aus einem VW-Käfer macht man nun einmal nicht durch puren Wechsel des Motors einen Porsche. Zu oft zerreißt es sinnbildlich die Karosserie beim ersten Überholmanöver. Warum für einen absehbaren Zuschauerschnitt von 1.000 Zuschauer einen separaten Gästeblock und eine Mindestkapazität  von 5.000 Zuschauer insgesamt? A

lleine die Kosten für Gutachten und Wirtschaftlichkeitsnachweisen für die Lizenz kosten mehrere tausend Euro. Wie sollen diese Kosten plus erhöhte Gehälter, Reisekosten und weiteren immensen Kosten für Infrastruktur eingespielt werden, wenn die Attraktivität von Spielen gegen U23-Teams zu drastischen Zuschauereinsprüchen führt. Es ist doch eine einfache Rechnung, wie lange das bei weiter steigender Zahl von Zweitvertretungen gut gehen kann.

Die Faninitiative Pro-Regionalliga-Reform-2012 schließt sich als bundesweite Einheit der Interessengemeinschaft Regionalliga der Vereine an.

Nun gehen die Fans bald von der reinen Internetplattform dorthin, wo sie hingehört: rein in die Stadien, hin zum realen Fußball. Es werden vor Ort Unterschriften gesammelt und mit gemeinsamen Aktionen auf die Reform hingewiesen. Flyer, Banner, Infoschriften und ab sofort auch Aktions-T-Shirts die ab fünf Euro angeboten werden, werden auch nach außen hin klar machen: Aufwachen DFB!"

Im Internet: www.pro-regionalliga-reform-2012.de


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