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Regionalliga West, 34. Spieltag
Westfalia Rhynern verabschiedet sich achtbar. Remis gegen Alemannia Aachen

(Foto: Schulte)

Alemannia Aachen wurde gegen Westfalia Rhynern am Sonntag der eigenen Favoritenstellung nicht gerecht und kam über ein 2:2 nicht hinaus. Wer als Favorit bei diesem Match ins Rennen geht, war im Vorfeld schnell ausgemacht. Die Alemannia erfüllte die jedoch Erwartungen nicht.

Beide Mannschaften begannen mit Veränderungen in der Startelf: Während bei Alemannia Aachen Torunarigha, Kleefisch, Nettekoven, Kühnel und Pluntke für Bösing, Sahin, Konate Lueken, Fejzullahu und Mohr aufliefen, starteten bei Rhynern Kleine und Beilfuß statt Ricke und Hönicke.

Auf die vermeintliche Siegerstraße brachte Tim Neumann sein Team in der zwölften Minute. Einen Torerfolg in Halbzeit eins verbuchte lediglich Westfalia Rhynern, womit man eine knappe Führung mit in die Kabinen nahm. Mit einem Wechsel – Arda Nebi kam für Marc Kleefisch – startete die Alemannia in Durchgang zwei. Mit einem schnellen Doppelpack (51./54.) zum 2:1 schockte Joy Slayd Mickels Rhynern und drehte das Spiel. Die Fans des Gastes unter den 4.300 Zuschauern atmeten auf, als Michael Wiese in der 88. Minute zum 2:2-Ausgleich traf. Dass die Partie keinen Sieger finden würde, war besiegelte Sache, als Schiedsrichter Mario Heller die Begegnung beim Stand von 2:2 schließlich abpfiff.

Weder Fisch noch Fleisch: Alemannia Aachen schließt das Fußballjahr auf Rang sechs ab. Mit der Leistung der letzten Spiele vor dem Saisonende wird der Gastgeber alles andere als zufrieden sein. Vier Punkte aus fünf Partien lautet die jüngste Bilanz. Im gesamten Saisonverlauf holte die Alemannia 15 Siege und acht Remis und musste nur elf Niederlagen hinnehmen. Die Offensive der Alemannia kam in dieser Saison so manches Mal auf Betriebstemperatur. Die 59 geschossenen Treffer sind im Ligavergleich ein ausgesprochen guter Wert.

Westfalia Rhynern steht am Ende dieser enttäuschenden Saison auf dem 18. Platz, sodass man nächste Saison eine Etage nach unten muss. Das Schlusslicht ist in dieser Spielzeit mit einem blauem Auge davon gekommen. Die magere Ausbeute von fünf Siegen, vier Remis und 25 Pleiten reichte für den Klassenerhalt. Mit 93 Gegentreffern stellte Rhynern die schlechteste Defensive der Liga. Probleme hatte Westfalia Rhynern in dieser Saison vor allem im eigenen Angriffsspiel. Gerade einmal 29 geschossene Tore stehen für Rhynern zu Buche.

Datenquelle: Fussball.de

 

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