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TuS Erndtebrück will auch in Oberhausen etwas reißen...

Jan-Patrick Kadiata im Spiel gegen den SV Rödinghausen (0:3), in dem er sich am Knie verletzt hat. In der Szene ist der Rödinghausener Nico Knystock mit ihm im Zweikampf. (Foto: Loos)
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Erndtebrück – Mit zwei Siegen im Gepäck reist der Regionalligist TuS Erndtebrück am Samstag (14 Uhr) für sein Gastspiel am 8. Spieltag zu RW Oberhausen. Der Aufsteiger aus dem Wittgensteiner Land bejubelte vor Wochenfrist mit dem 2:0 gegen Alemannia Aachen seinen ersten Saisonsieg, und ließ auch am Mittwoch, beim 4:0 in der zweiten Westfalenpokalrunde beim Landesligisten FC Frohlinde in Castrop-Rauxel, nichts anbrennen.

Die Stimmung ist also gut beim Aufsteiger aus dem Wittgensteiner Land. Dazu trägt auch die personelle Lage bei. Erndtebrücks Trainer Florian Schnorrenberg hofft darauf, dass der Offensivmann Jan-Patrick Kadidata rechtzeitig für den Auftritt im Stadion Niederrhein wieder fit wird.

Schon beim Abschlusstraining am Freitag sollte er nach seiner Patellasehnen-Verletzung aus dem Spiel gegen den SV Rödinghausen (0:3) wieder dabei sein. Schnorrenberg: „Dann hätten wir 19 gesunde Feldspieler im Training. Wann hatten wir das schonmal?“ Wenn der 28-jährige Kadiata mitmachen kann, wäre nur noch der vom letztjährigen Oberliga-Konkurrenten Arminia Bielefeld II gekommene Benjamin Kraft (Mittelhandbruch) außer Gefecht.

Kadiata spielt in Schnorrenbergs Planungen eine wichtige Rolle, zumal er die Aufgabe gegen gegen den Traditionsverein Oberhausen mit einer ähnlichen Erwartungshaltung wie zuletzt gegen Aachen: „Ich wäre total glücklich, wenn wir einen Punkt mitnehmen könnten.“ Und gerade in der ersten Halbzeit gegen die Alemannen habe jemand wie der schnelle Kadiata seiner Mannschaft gefehlt, als Erndtebrück das Spiel der Aachener nicht unterbrechen konnte. Schnorrenberg: „Kadiata ist für unser schnelles Umschaltspiel eine Option, die uns gegen Aachen gefehlt hat.“

Unterdessen hat Stürmer Hedon Selishta (Innenbanddehnung) nach wochenlanger Verletzungspause am Mittwochabend im Westfalenpokal sein Comeback gefeiert - zumindest für 68 Minuten. „Er hat sich gut bewegt“, sagte Schnorrenberg hernach, „und das Knie hat gehalten.“

Die Oberhausener Mannschaft von Trainer Mike Terranova, im Vorjahr Vierte des Abschluss-Klassements in der Regionalliga, verlor vor Wochenfrist mit 0:4 beim SC Wiedenbrück (6.). Das ist für Schnorrenberg jedoch kein Grund, den dritten Gegner in der doppelten Englischen Woche seiner Mannschaft mit insgesamt fünf Spielen auf die leichte Schulter zu nehmen. Zwischen dem 0:0 in Aachen und dem 0:4 in Wiedenbrück habe sein Trainer-Kollege das Team auf vier Positionen umgestellt, sagt

Schnorrenberg: „Das zeugt von Qualität im Kader, so etwas machen zu können.“ Und Erndtebrücks Übungsleiter warnt: „Wir müssen jetzt mit einer Reaktion von Oberhausen rechnen.“

 


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