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Pokal-Gebimmsel abhaken - SC Paderborn erwartet Schlusslicht Erfurt

(Foto: dpa)
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Paderborn – Hat der ganze Pokal-Trubel die Konzentration beim SC Paderborn beeinträchtigt? Das wird sich wohl im Heimspiel gegen Schlusslicht Erfurt zeigen...

Der SC Paderborn wäre nicht der erste Klub, der nach einem erheblichen Pokal-Trubel Probleme hat, wieder ins Tagesgeschäft zu finden. Größer könnte der Kontrast ja kaum ausfallen: Im Pokal-Viertelfinale gegen die Bayern war Paderborn ja nach allgemeiner Auffassung eher chancenlos, aber jetzt gegen den Tabellenletzten aus Erfurt wird nichts anderes als ein Sieg erwartet. Solche Konstellationen bringen gelegentlich anstrengende Spiele zustande.

Auf der anderen Seite war der SC Paderborn zuletzt nicht gerade verdächtig, die Dinge lax anzugehen. Okay, das 1:1 in Großaspach war vielleicht ein kleiner Ausreißer, aber mit zwei Siegen hatte das Team von Steffen Baumgart seine Tabellenführung recht souverän untermauert. Und wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft: Bei acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz drängt sich der Verdacht auf, dass sich der SCP ohnehin nur selber schlagen kann.

Also: Konzentriert und ernsthaft gegen Erfurt. Das muss das Motto für das Team sein. Wohl nicht ganz zu Unrecht erwartet Steffen Baumgart gegen Erfurt ein "sehr intensives und schweres Spiel", wie der Klub mitteilt. Das wäre keine Überraschung, denn die Gäste haben in ihrer Lage wenig zu verlieren, aber mehr zu gewinnen. Es scheint aber, als würde die Aufgabe für die Thüringer immer schwieriger werden. Dem überraschenden 3:1 gegen Magdeburg ließ das Team zwei heftige Klatschen in Münster (0:5) und Zwickau (0:3) folgen. Den durchaus guten Offensivszenen standen allerdings auch haarsträubende Defensivschwächen gegenüber. Erfurt reagierte noch und verpflichtete Innenverteidiger Charalampos Chantzopoulos (vereinslos).

In Paderborn fehlt den Gästen auch noch Merveille Biankadi, der beim 0:5 in Münster nach einem Frustfoul die Rote Karte sah. Das alles sind insgesamt wenig erfreuliche Aussichten für Erfurt.

Der SC Paderborn erwartet etwa 7.500 Zuschauer zum Heimspiel - und ein Wiedersehen mit Ex-Trainer Steffen Emmerling.


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