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Sieg gegen VfL Osnabrück
4:1! Preußen Münster darf sich wieder Derbysieger nennen

Martin Kobylanski jubelt nach dem 2:0. (Foto: Schulte)
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Münster – Mit Karacho hat sich der SC Preußen die Krise von der Seele geschossen. Ein 4:1 (2:0)-Erfolg über den VfL Osnabrück bedeutet das Ende einer sieben Spiele andauernden Negativserie – und dem ersten Sieg über die Lila-Weißen seit Anfang 2015. Schon nach vier Minuten waren die Preußen dank Verteidiger Ole Kittner auf die Siegerstraße geraten.

Der Liveticker zum Nachlesen

Ein Derby in der Krise. Preußen Münster mit sieben Spielen ohne Erfolg, der VfL Osnabrück ohne jegliche Konstanz und ebenfalls mitten im Abstiegskampf – die Vorzeichen waren auf beiden Seiten alles andere als euphorisierend. Aus Preußen-Sicht kam hinzu, dass Kapitän Adriano Grimaldi nicht rechtzeitig fit wurde. Michele Rizzi übernahm sein Kapitänsamt und Tobias Rühle die Rolle als Mittelstürmer. Würde er den SCP aus der Krise schießen können?

Zeit, über die Sorgen der letzten Wochen nachzudenken, hatten die Anhänger der Münsteraner jedoch kaum. Vier Minuten waren gespielt, da zog Michele Rizzi einen Eckball in die Mitte. Sebastian Mai unterlief, Ole Kittner stieg hoch und sah sich frei von jedem Gegenspieler – per Kopf nagelte er den Ball satt ins Eck (4.).

Der kleine Rühle nickt freistehend zum 2:0 ein

Besser hätte der Auftakt in den Krisengipfel nicht laufen können. Bei stärker werdendem Regen zeigten sich die Niedersachsen plan- und ideenlos, Münster hingegen riss die Partie an sich und kombinierte auf tiefem Geläuf weiter, Martin Kobylanski blieb an Kim Falkenberg hängen (13.). Besser machte es der Pole eine Viertelstunde später. Mit Auge beförderte er eine Flanke an den langen Pfosten, Tobias Rühle sah sich völlig frei und köpfte mit seinen 175 Zentimetern zum 2:0 ein (29.).

Das war auch ohne große Chancen verdient. Die Effizienz stimmte, der Einsatz auch – und das war bei diesen Bedingungen wichtig. Osnabrück kam nur einmal gefährlich vor das Preußen-Tor, Halil Savran verfehlte aus kurzer Distanz (32.). Die weiteren Minuten vergingen mit viel Wind, viel Regen und Preußen-Dampf. Kobylanski und Rühle (36./38.) ließen das Dritte jedoch liegen. Pause.

Drei Elfmeter in sechs Minuten

Wer aus dieser nicht pünktlich zurückerschien, der wurde bitter bestraft. Osnabrück wechselte offensiv, Marcos Alvarez kam neu ins Spiel. Und der Stürmer sorgte von Beginn an für Wirbel – Sebastian Mai stoppte ihn im Strafraum per Schubser, Elfmeter. Svaran trat an und traf (48.), 1:2. Der VfL jubelte, da stieß Münster bereits zurück: Tobias Rühle wurde von Torhüter Marius Gersbeck gelegt, Schiri Sven Jablonski deutete wieder auf den Punkt, Martin Kobylanski verwandelte zum 3:1 (51.).

Zwei Minuten später folgte sogar der dritte Strafstoß. Dieses Mal wurde Philipp Hoffmann nach einem blitzsauberen Konter gelegt, Kobylanskis Versuch parierte Gersbeck dieses Mal (53.). Im unmittelbaren Gegenzug verpasste Alvarez nur knapp das 2:3. Was für wilde Minuten nach dem Seitenwechsel! 9.313 Zuschauer hielten zwischenzeitlich den Atem an.

Dann offenbarten sich die Osnabrücker Schwächen in der Spielgestaltung aufs Neue. Münster hatte nur noch geringe Probleme, die Führung über die Runden zu bringen.  Stattdessen hatten mehrere Akteure, darunter Rühle, Kobylanski und Rinderknecht. Letzter erzielte dann doch den vierten Treffer – der eingewechselte Lennart Stoll hatte vorgelegt (83.). 4:1!

Preußen Münster ließ Ball und Gegner fast bis zum Schlusspfiff laufen, einzig Alvarez hätte abermals verkürzen können (88.). Der Abpfiff ging im allgemeinen Freudentaumel der entzückten Münsteraner Anhänger unter.

Der Liveticker zum Nachlesen

Tabelle

20. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
15Osnabrück1921:29-821
16Zwickau2020:32-1221
17Münster1918:28-1018
18Bremen II2018:32-1417
19Chemnitz2026:37-1116
(Foto: Schulte)
Jubel nach dem 4:1... (Foto: Schulte)

 


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Tabelle

20. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
15Osnabrück1921:29-821
16Zwickau2020:32-1221
17Münster1918:28-1018
18Bremen II2018:32-1417
19Chemnitz2026:37-1116

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