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Geschäftsstelle wird erweitert
Preußen Münster baut am Stadion um

Dieser Container wurde mittlerweile abgeräumt... (Foto: Schulte)

Münster – Noch sind die Pläne für das künftige Preußenstadion nur Visionen. Es wird wohl noch einige Jahre dauern, ehe rings um die Heimat des Drittligisten Bagger anrücken. Doch mancher Druck besteht schon heute und der Verein reagiert kurzfristig...

Als jüngst die Stadtverwaltung ihre Pläne für den künftigen "Sportpark Berg Fidel" vorstellte, da war auch die Rede von einer "neuen Eingangssituation". Der gesamte Haupteingang könnte, so haben es die Planer erdacht, auf größerer Fläche errichtet werden. Eingerahmt von einem Neubau, der dann moderne und vor allem geräumige Rahmenbedingungen für die Verwaltung des Vereins schafft. Eine Geschäftsstelle also, die professionellen Erwartungen entspricht. Das sind noch Zukunftspläne.

Stand "heute" sieht die Realität natürlich anders aus. Und deshalb wird der SCP kurzfristig reagieren. In den kommenden Tagen sollen direkt neben der Geschäftsstelle zwei Container aufgestellt werden, in denen ein Teil der heutigen Mitarbeiter einen Arbeitsplatz finden soll. Angedacht ist dafür die kleine Rasenfläche gegenüber des Geschäftsstellen-Eingangs.

Bis zu 6 Arbeitsplätze sind dort realisierbar auf einer Fläche von etwa 35 Quadratmetern. Notwendig wird die Maßnahme, weil der Altbau aus allen Nähten platzt. Im Fanshop beispielsweise müssen auf engstem Raum nicht nur Produkte präsentiert werden - dort wird zugleich auch der gesamte Bereich Verpackung und Versand realisiert. Unwürdige Zustände selbst für einen Drittligisten.

Notstromaggregat

In den Etagen darüber sieht es nicht anders aus. Jeder Quadratzentimeter Fläche wurde mittlerweile genutzt, es gibt schlicht keinen Spielraum mehr. Das "Mini-Containerdorf" neben der Geschäftsstelle soll zumindest die ärgsten Nöte lindern.

Umbauten gibt es auch hinter der Haupttribüne. In der vergangenen Woche ließ der SCP einen alten Container entfernen, direkt neben dem Aufgang Richtung A-Block. Dort wird nun das Notstromaggregat aufgestellt, nachdem im vergangenen Sommer beim "Jahrhundertregen" der alte Standort buchstäblich "abgesoffen" war.

Es sind aktuell allerdings die einzigen sichtbaren Veränderungen rund um das Preußenstadion. Auf den Rest müssen alle wohl noch warten.