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Zu viel Beschwerden...
Benno Möhlmann: "Ich pfeife schon manchmal absichtlich falsch..."

Benno Möhlmann drehte einsam seine Runden. (Foto: Schulte)

Münster – Der SC Preußen hat spielfrei - wie alle anderen Profiteams auch. Am Mittwoch gab's einen Test in Groningen und der hinterließ bei Trainer Benno Möhlmann erneut eine gewisse Ratlosigkeit...

Am Tag nach der 1:4-Testspie-Niederlage in Groningen gab's nur ein leichtes Training. Zuerst die Nachbesprechung zur Partie in Holland, dann ein Auslaufen nebenan und rund um den Düesberg-Park. Fast alle liefen mit, auf dem Trainingsplatz blieben nur drei Preußen.

Luis Klante übte mit Torwarttrainer Milenko Gilic. Nebenan absolvierten Martin Kobylanski (leichte Kapselbeschwerden) und Tobias Warschewski ein leichtes Lauftraining. Routine also am Donnerstag.

Freitag steht noch einmal eine doppelte Einheit an, dann ist ein freies Wochenende vereinbart. Ein weiteres Testspiel war nicht zu realisieren - unter anderem, weil viele andere Teams die freien Tage gerne mitnahmen. Also "Heimarbeit" auf dem Trainingsplatz.

 

Richtig zufrieden war Benno Möhlmann mit dem Auftritt seiner Jungs in Groningen wieder nicht. Vor allem mit der Startphase, die beim SCP offenbar einem Roulette gleicht. Man weiß nie, wie das Team ins Spiel findet. Mal geht's stark los wie im Derby oder gegen Köln und manchmal zieht so eine seltsam passive Abwehrhaltung ein. Unverständlich für den Trainer, unverständlich für die Fans. "Wir wollten eigentlich in Groningen auch so wie gegen Köln beginnen", so Möhlmann. "Aber schon mit dem Anstoß waren wir wieder zu defensiv."

Äußeres Zeichen dieser Zurückhaltung waren erneut schnelle Gegentore. "Vor allem das erste Tor war nicht nötig", ärgerte sich Möhlmann am Donnerstag noch. Da hatten die Preußen ein Foulspiel reklamiert und waren abgelenkt. Groningen nutzte das sofort aus und zersetzte Münsters Abwehr reaktionsschnell. Möhlmann grinsend: "Ich spreche da oft drüber. Manchmal pfeife ich schon im Training absichtlich falsch, damit die das lernen." Kein Palaver mit dem Schiedsrichter! Weiterspielen, wenn kein Pfiff ertönt! Das ist die einfache Aufgabe, die aber (nicht nur) die Preußen-Spieler manchmal auf die Probe stellt...

Das zweite Gegentor sei ein wenig auf die Kappe von Max Schulze Niehues gegangen, wertete Benno Möhlmann. Dennoch: "Insgesamt hat Max eine gute Partie abgeliefert."

Dass Fabian Menig allerdings eine Rote Karte wegen eines vermeintlichen Handspiels kassierte, war nicht gerade ideal. "Ob das überhaupt Hand war..?", fragte sich Möhlmann. Menig selbst habe sofort gesagt, den Ball nur mit der Brust berührt zu haben. "Das hat wohl auch sein Gegenspieler so gesehen." Aber aufzuklären ist es nicht mehr. Schwer vorstellbar ist allerdings, dass Menig für diese Szene auch in der 3. Liga gesperrt wird. Angeblich hatte der Schiri die Karte in seinem Spielbericht später nur als leichte Unsportlichkeit vermerkt - der Arm lag ja deutlich an. Man wird sehen.

Weitere Blessuren ergab das Testspiel immerhin nicht. Nur Martin Kobylanski - siehe oben - verzichtete am Donnerstag auf eine größere Belastung.

 

Nächstes Liga-Spiel

3. Liga, 17. Spieltag
SC Preußen - Chemnitzer FC
Freitag, 24. November, 19.00 Uhr
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Tabelle

17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Jena1617:22-519
13SF Lotte1620:23-318
14Münster1717:24-717
15Chemnitz1721:28-716
16Würzburg1618:28-1016

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