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5. Dezember 2011

Preußen Münster: Liveticker zur Jahreshauptversammlung 2012

05. Dezember 2011 19:01 Uhr | Quelle: westline

Münster Am Montagabend bat der SC Preußen Münster zur Jahreshauptversammlung. Nicht einmal eine Spiellänge dauerte die Veranstaltung. Die Versammlung zum Nachlesen im Liveticker.

20.29 Uhr: Das war es, die Versammlung ist beendet.

20.28 Uhr: Die JHV neigt sich dem Ende zu. Die Schlussworte gehören Marco de Angelis: "Wir haben ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Es gab aber auch schlechtere Jahre, durch die wir alle gemeinsam gegangen sind. Ich hoffe, dass wir noch viele weitere gemeinsame Schritte tun werden."

20.22 Uhr: Es gibt zwei Redebeiträge. Ein Mitglied dankt noch einmal öffentlich dem Trainer und dem Vorstand für die Arbeit... Nun Beitrag zwei: Ein Lehrer aus einer der Partnerschulen der Preußen bedankt sich bei Carsten Gockel für die engen Beziehungen zwischen Verein und Schulen. Er regt an, dass Erstsemester in Münster eine Freikarte für den Besuch im Preußenstadion erhalten sollen - dem Beispiel Dortmunds folgend. Es gibt Applaus dafür.

Dann weitere Beiträge: Ein Mitglied bemängelt, dass bei der offiziellen Vereinsaufstiegsfeier keine Mitglieder eingeladen worden seien. Der Präsident weist darauf hin, dass bei rund 1300 Mitgliedern keine gemeinsame, spezielle Feier möglich gewesen sei. Man habe aber doch am Prinzipalmarkt und im Jovel solche Veranstaltungen durchgeführt.

Ein Beitrag von Herrn Vennemann: Er bemängelt die geringe Zahl an Rollstuhlfahrer-Plätzen, die zusätzlich durch stehende Fans auf der Tribüne in der Sicht behindert werden. Carsten Gockel bestätigt das Problem, das im Bereich des A-Blocks besteht. Das Problem müsse gelöst werden, weitere Plätze im Stadion müssten dann auch technisch (durch Aufzüge) erschlossen werden.

20.20 Uhr: Jetzt geht es um Bei- und Anträge. Es gibt tatsächlich einen, der für viel Heiterkeit sorgt. Ein (abwesendes) Mitglied bittet um protokollarische "Belobigung" des Trainers... das sei bereits mehrfach erledigt worden, so Hannes Pfeiffer unter großem Gelächter. Er werde dafür sorgen, dass das auch im Protokoll vermerkt werde.

20.15 Uhr: Nun geht es um die Wahl des Ehrenrates. Alle Mitglieder stellen sich zur Wiederwahl, die Kandidaten Heinrich Krimphove, Egbert Preußners, Heinz Langhammer, Hannes Pfeiffer, Rolf Weber stellen sich kurz vor.

Der Ehrenrat wird ebenso klar wiedergewählt - zwei Gegenstimmen gibt es...

20.14 Uhr: Jetzt geht es um die Entlastung des Präsidiums. Der Revisionsausschuss hatte vorgeschlagen, den Vorstand zu entlasten. Jetzt liegt es an den Mitgliedern: Erwartungsgemäß wird der Vorstand ohne Gegenstimme entlastet.

20.13 Uhr: Es ist Zeit für die "Generaldebatte". Es dürfen Fragen gestellt werden - aber es gibt keine einzige...

20.10: Bericht des Revisionsausschusses und des Ehrenrats - Formalien. Die einzige Neuigkeit ist - wieder einmal - keine. Es gab keine Fälle, die der Ehrenrat hätte behandeln müssen.

20.03 Uhr: Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Bäumer:

Thomas Bäumer nimmt Bezug auf das Video, das an den Aufstieg erinnert. Er richtet sich an die anwesende Mannschaft: "Das könnt ihr nächstes Jahr auch wieder haben..."

Dann gibt er einen kurzen Abriss über die Arbeit des Aufsichtsrates, der im Jahr sechsmal getagt habe. Man habe dabei den Vorstand um Marco de Angelis bestätigt - eine reine Formsache, wie Bäumer sagt.

Bäumer beziffert den aktuellen Etat des Vereins auf rund 5,391 Millionen Euro (im leichten Unterschied zu den 5,5 Millionen Euro im Bericht des Präsidenten).

Trainer und Mannschaft hätten Großes geleistet - allen gebüre dafür "tiefer und herzlicher Dank". Mit dem Erfolg hätten sich Trainer und Mannschaft jedoch auch unter Druck gesetzt. "Wir wollen guten Fußball sehen."

"Unser gemeinsames Ziel ist der Klassenerhalt - ein Abstieg hätte verheerende Folgen. Unser Ziel ist die 3. Liga - oder aufwärts." Der Verein werde sich weiterentwickeln - Dinge wie in Osnabrück seien kontraproduktiv. Grenzen seien überschritten, wenn persönlich diffamiert würde.

Deutlich sagt Bäumer, dass "kriminelle" Handlungen nicht toleriert würden.

19.57 Uhr: Nun wird ein kurzes Video über die jüngsten Erfolge des Klubs gezeigt.

19.51 Uhr: Der Präsident weist noch einmal auf die jüngsten infrastrukturellen Maßnahmen hin: Sanierung des Flutlichts, Einrichtung eines neuen Fanshops, ein sanierter Kunstrasenplatz.

Der Präsident erklärt die aktuelle Lage: Aktuell und kurzfristig sei kein neues Stadion realistisch. Erst ein Zweitliga-Aufstieg könne den Druck auf die Stadt erhöhen. Mit den gegebenen Mitteln müsse man nun das Beste für das Preußenstadion tun.

Der Verein wolle "keinesfalls" 800.000 Euro für die Westkurve investieren. Das Stadion sei städtisches Eigentum, und die Stadt habe das Stadion eben auch instand zu halten. Die Gelder würden aber keinesfalls für eine Sanierung der Westkurve "vergeudet". Stattdessen gebe es eine andere Prioritätenliste.

Der Verein habe großes Interesse an der Errichtung einer überdachten Sitzplatztribüne im Bereich der Westkurve. Das Fußballfeld sei eher eine "Wiese" als ein Rasen.

Die Stadt werde nun Gelder zur Verfügung stellen (300.000 Euro jährlich), die zur Fortentwicklung der Rahmenbedingungen genutzt werden könnte.

19.46 Uhr: Auf dem Verein liege ein Schatten, so betont der Präsident nun. Er erinnert an die Vorkommnisse in Osnabrück. Der Verein habe unmittelbar nach den Vorfällen massiv reagiert: Fahnenverbote, Schließung des Blocks O, deutlich erhöhte Durchsuchungen. Der Verein habe schwere Strafen durch den DFB hinnehmen müssen - 25.000 Euro Schaden waren konkret entstanden, der Imageschaden sei nicht zu beziffern.
Der DFB habe aber positiv auf die Maßnahmen des Vereins reagiert.

Die Reaktionen in Fankreisen - beleidigende Transparente und beschmierte Geschäftsstelle - habe einen weiteren Schatten auf eine sonst erfreuliche Saison geworfen. Er sei froh, so de Angelis, dass sich weite Teile der Fanszene davon distanziert habe.

Der Verein schätze seine Anhänger - und zwar uneingeschränkt und alle. Sofern man dazu beigetragen habe, dass Einzelne unzufrieden seien und sich nicht gut informiert fühlten, so wolle man hier reagieren. Gleichzeitig werde man keine Rechtsbrüche tolerieren. Im Derby gegen Bielefeld hätten sich die Preußenfans ohne Fehl und Tadel verhalten.


19.44 Uhr: Der Präsident skizziert nun die Lage in den anderen Abteilungen des SC Preußen Münster. Er erwähnt unter anderem die Erfolge von Lena Malkus und Tatjana Pinto. Gerade in der Leichtathletik-Abteilung seien außerordentlichen Erfolge erzielt worden.

Die Finanzen:

Im Jahr 2011 hat der SC Preußen Verbindlichkeiten von 344.128 Euro. In zwei Jahren werde, wenn alles so weiterläuft, der Verein schuldenfrei sein. Im Jahr 2004 waren es noch Verbindlichkeiten in Höhe von 1,63 Millionen Euro.

Der SCP erwirtschaftete in der abgelaufenen Saison 4.645.716 Euro (Vorjahr 3.916.629) Euro. Das macht ein Plus von 729.087 Euro.

Gleichzeitig gab der SCP 4.638.623 Euro aus (Vorjahr 3.902.638 Euro). Da allerdings eine Aufstiegsprämie gezahlt wurde, beläuft sich der Jahresüberschuss auf bescheidene 7.093 Euro.

Der Etat für die laufende Saison 2011/2012 beläuft sich auf rund 5,5 Millionen Euro.

19.34 Uhr: Zu den Jugendteams: Die U16 stieg auf, die U19 schaffte ebenfalls den Aufstieg in die A-Jugend-Bundesliga. Die U17 schaffte den Klassenerhalt in der B-Jugend-Bundesliga. Eine hervorragende Bilanz, so de Angelis.

19.31 Uhr: Zum Trainer: In dieser Woche will sich der Vorstand mit Trainer Marc Fascher zusammensetzen. Man sei sehr zufrieden mit dem Erreichten. Gleichwohl sei es Pflicht, ein gemeinsames Ziel zu entwickeln. Ein vorzeitiger Ligaerhalt sei nicht gleichbedeutend mit dem Willen, in der Folgesaison aufzusteigen. Es müsse sich erst noch zeigen, ob der Etat im kommenden Jahr höhere Ziele hergebe.

Zur sportlichen Lage:

Zur vergangenen Saison will sich de Angelis kurz fassen. Der Präsident fasst knapp zusammen, wie der Aufstieg im Spiel gegen Gladbach II gelang. "Es waren Momente der Freude". Und sie waren Folge der Änderung des Konzepts. Mit der Verpflichtung von älteren, erfahrenen Spielern habe man erfolgreich gegen die schwierigen Zweitvertretungen bestanden. Spürbarer Wermutstropfen war die misslungende Qualifikation zum DFB-Pokal.

Das Ziel für die aktuelle Saison sollte der Klassenerhalt sein. Um das zu erreichen, seien Spieler mit Drittliga-Erfahrung verpflichtet worden. Gerade für die Offensive habe man Spieler dazugewonnen - Siegert und Vunguidica.
Man sei sensationell gut in die Saison gestartet, dann sei man in eine Schwächephase geraten. Der SCP könne mit der richtigen Form jedes Team schlagen. Der aktuelle Platz 10 erfülle die Erwartungen.

Trotz einiger Offensivprobleme und einer gewissen Auswärtsschwäche gehöre der Mannschaft aller Respekt.

Der Präsident nimmt auch Stellung zu einigen gelb-roten und roten Karten. Man habe das zum Anlass genommen, in Nejmeddin Daghfous zu verpflichten.

19.25 Uhr: "Geht gleich los", sagt Marco de Angelis...

19.25 Uhr: Es geht weiter mit dem Bericht des Präsidiums, vorgestellt durch Marco de Angelis.

19.20 Uhr: Werner Klöwer, unermüdlicher Kämpfer in Sachen Stadion, wird zum Ehrenmitglied ernannt.

19.15 Uhr: Willi Springmann, einst selbst Vorstandsmitglied beim SC Preußen und heute Chef beim Tennis-Club Preußen nutzt die Ehrung, um ein Gastgeschenk zu überreichen. Es handelt sich um einen Silberbecher aus dem Jahr 1925, der nun als äußeres Zeichen die Verbindung zwischen Tennis- und Fußballabteilung darstellen soll. Springmann bedankt sich zudem bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die "hier ehrenamtlich arbeiten, Geld mitbringen sollen und sich zum Kasper machen für all jene, die nicht wissen, was hier passiert." Applaus für Springmann.

Ehrungen: Georg Krimphove zeichnet langjährige Mitglieder aus.

50 Jahre Mitgliedschaft: Bernd Clasvogt, Willi Springmann

40 Jahre Mitgliedschaft: Werner Brill Sunderkamp, Helmut Kersting, Reinhard Klepek, Norbert Schimanski, Harry Dietrich, Wolfgang Niedan

25 Jahre Mitgliedschaft: Stefan Börger, Josef Huesmann-Ratermann, Bernd Niewöhner

Die Ehrenmitgliedschaft wird Werner Klöwer verliehen.

19.09 Uhr: Der SCP erinnert an die verstorbenen Vereinsmitglieder.

19.07 Uhr: Es gibt einige Formularien... die Redezeit sei nicht begrenzt. Doch Hanns Pfeiffer wolle sich vorbehalten, im Einzelfall die Redezeit zu begrenzen.

19.05 Uhr: Durch die Versammlung führt Hannes Pfeiffer, Vorsitzender des Ehrenrats. Vorne auf dem Podium sitzen Siggi Höing, Georg Krimphove, Hannes Pfeiffer, Dr. Marco de Angelis und Carsten Gockel.

19.05 Uhr: Nun beginnt die Hauptversammlung. Genau 207 Mitglieder sind erschienen. Der Präsident Dr. Marco de Angelis begrüßt Gäste, Mitarbeiter und Mannschaft.

19.03 Uhr: Ein paar Minuten dauert es hier noch... es sitzen noch nicht alle Gäste.

18.59  Uhr: Soeben ist auch die Mannschaft des SC Preußen Münster eingetroffen.

18.56 Uhr: Vorab eine Zahl: Der SC Preußen Münster zählt aktuell 1356 Mitglieder, genau 220 mehr als im Vorjahr.

18.45 Uhr: In einer Viertelstunde geht es los. Etwa 100 Mitglieder sind bereits anwesend.



Wahlen stehen am Montagabend nur für den Ehrenrat an - alle übrige Gremien und der Vorstand bleiben unverändert.

Die Tagesordnung sieht insgesamt 13 Punkte vor, darunter natürlich den Bericht des Präsidenten Dr. Marco de Angelis und den Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Bäumer.

Ab 19 Uhr geht es los in der Haupttribüne des Preußenstadions.


3. Liga: 38. Spieltag

Samstag, 05.05.12 - 13:30 Uhr

Preußen Münster

Kickers Offenbach
1:0
(1:0)
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