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Saisonstart bei Preußen Münster
Philipp Hoffmann: "Es ist noch Luft nach oben..."

Philipp Hoffmann - hier im Spiel in Würzburg. (Foto: Schulte)
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Münster – Nach vier Spieltagen hat der SC Preußen Münster erstmals Zeit zum Durchschnaufen. Auch Philipp Hoffmann. Er kehrte nach einem Sehnenriss erst im Frühsommer zurück. Mit dem Saisonstart ist er zufrieden.

DFB-Pokal im deutschen Fußball, der SC Preußen Münster schaut nur zu. Es ist die erste kleine Pause in der noch jungen Saison.

Vier Spieltage, ein Pokalspiel. Sieben Punkte, eine bittere Niederlage in Paderborn. "Das drückt etwas auf die Stimmung", gibt Philipp Hoffmann zu. Aber insgesamt, das sagt der Preuße am Freitag am Rande einer Autogrammstunde auch, könne man mit dem Saisonstart "zufrieden" sein.

Schauen wir doch einmal. Sechs Spielzeiten hat der SC Preußen in der 3. Liga auf dem Buckel. Zweimal legte der SCP einen Blitzstart hin - 2011 und 2012 grüßten die Adler jeweils mit 10 Punkten von Platz 3.

Danach: 6 Punkten in 2013, 4 Punkte in 2014, 6 Punkte in 2015. Okay eben, nicht großartig. Und über den Stolperstart im Sommer 2016 sollte man beim SC Preußen für immer schweigen. Tabellenletzter mit nur einem einzigen Punkt nach vier Spielen. Ein traumatischer Start, der im Herbst 2016 auch zu (eher hektischen) personellen Änderungen im gesamten Verein beitrug. Vergessen, abhaken.

"In dem einen oder anderen Spiel wäre schon mehr drin gewesen", sagt Hoffmann mit Blick auf die laufende Saison. In Erfurt und gegen Bremen beispielsweise waren jeweils drei Punkte möglich. Aber das Glück von Würzburg habe beim 0:1 gegen Bremen eben gefehlt, gibt Hoffmann zu.

Pokal-Ironie

Nicht ohne Grund hatte sich Münsters sportliche Leitung vor der Saison in Tiefstapelei geübt. Und nach dem Pokal-Aus hatte Trainer Benno Möhlmann noch ganz pragmatisch Auskunft gegeben. Über zusätzliche Spieler könne man nur reden, wenn man über zusätzliches Geld verfüge, so der Trainer achselzuckend. Bittere Ironie, dass ausgerechnet das Erstrunden-Aus im Westfalenpokal dieses Vorhaben eher torpediert haben dürfte.

Für Hoffmann persönlich zählt das natürlich nur am Rande. Seit April 2016 hatte er mit einer bösen Knieverletzung gefehlt - sein Tor zum 1:0 in Wiesbaden konnte er nicht einmal bejubeln. Beim Torschuss verletzte er sich. Erst ein Jahr später kehrte er ins Team zurück - beim 0:0 in Erfurt im April 2017 durfte er erstmals wieder ran.

Wichtig für ihn: "Ich habe keinerlei Probleme mehr mit dem Knie." Das gibt Sicherheit.

Diese Sicherheit strahlt das neue Preußen-Team dagegen noch nicht immer aus. Zu oft lässt sich der SCP in die Defensive drängen und hat spürbar Probleme, das Spiel aus der eigenen Hälfte nach vorn zu kontrollieren, zu gestalten. Auf der "Sechser"-Position muss Danilo Wiebe den Spielaufbau mehr oder minder verantwortlich regeln, der dafür ebenfalls vorgesehene Neuzugang Nico Rinderknecht steigt erst jetzt langsam wieder ins Training ein.

 

"Nach so einer Verletzung muss man erst einmal zufrieden sein, wieder auf so einem Niveau spielen zu können", sagt Hoffmann jetzt über seine persönliche Situation. Die vergangenen zwölf Monate seien zwar nicht verloren gewesen. Aber die so wichtige Spielpraxis bekomme man eben nur beim Spiel. Nicht im Training. Das ist natürlich Fußball-Einmaleins für Anfänger, aber trotzdem richtig.

Dass Trainer Benno Möhlmann jüngst das Spiel über die außen als verbesserungswürdig bezeichnet hatte, nimmt Hoffmann (natürlich) hin. "Es gibt immer Verbesserungspotenzial."

Am Wochenende, wenn 64 Teams in der ersten DFB-Pokal-Runde spielen, hat der SCP frei. Wie schon 2016. Und 2015. Und vermutlich - einiges deutet darauf hin - auch 2018. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Hoffmann wird hinschauen. "Besonders die Drittligisten sind natürlich von Interesse." Dann muss er kurz schlucken und grinst. "Für 1860 hatte ich ja immer Sympathien... aber da hast du im Moment natürlich schwere Zeiten..."

Recht hat er. Die "Löwen" treten übrigens gegen Malte Metzelders alten Klub Ingolstadt an. Da wird also sicher noch ein Preuße genauer hinschauen. Und die Adler dürfen in einer Woche selbst wieder ran. Vielleicht lässt sich der Saisonstart gegen Magdeburg noch veredeln. Eine dritte (Pflichtspiel-)Niederlage in Folge wäre in keinem Fall hilfreich.

Philipp Hoffmann mit Stil... (Foto: Schulte)
Philipp Hoffmann. (Foto: Schulte)

 


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Tabelle

5. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Wiesbaden57:2510
8Großaspach56:608
9Münster55:327
10Meppen59:817
11U´haching57:9-27

SC Preußen Münster