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Preußen Münster siegt 3:0 über Meppen
Preußen-Joker Al-Hazaimeh: „Die ganze Wut musste raus!“

Jeron Al-Hazaimeh ließ seiner Freude freien Lauf - viel Frust hatte sich angestaut. (Foto: Schulte)
Endlich drin! Das 3:0 durch Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Endlich drin! Das 3:0 durch Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
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Münster – Nach dem Treffer zum 3:0-Endstand über den SV Meppen hätte sich Jeron Al-Hazaimeh wohl selbst ein Bulldozer nicht in den Weg stellen können. Das Trikot flog, die Eckfahne auch – Al-Hazaimeh tickte im positiven Sinne völlig aus. „Die ganze Wut musste aus mir heraus!“, konnte er Minuten darauf über seinen emotionalen Ausbruch wieder grinsen.

Der Spielbericht vom 3:0-Erfolg über den SV Meppen

In jeder professionellen Sportmannschaft tobt ein steter Konkurrenzkampf, da geht es Preußen Münster nicht viel anders. Jeron Al-Hazaimeh, in der Saison 2016/17 auch mangels Alternativen auf der Linksverteidiger-Position als Stammspieler gesetzt, hatte sich in den ersten beiden Spielen auf die unbeliebte Ersatzbank setzen müssen. Wie Torhüter Max Schulze Niehues traf auch ihn die Entscheidung überraschend. „Ich hatte schließlich eine gute Vorbereitung absolviert“, so der 25-Jährige.

Die Nicht-Nominierung nagte an ihm, innerlich tobte der 2016 von den SF Lotte gekommene Verteidiger. Immerhin waren ihm mit Fabian Menig links hinten sowie Moritz Heinrich eine Reihe weiter vorne gleich zwei Neue vor die Nase gesetzt worden – speziell die sofortigen Einsätze vom erst kurzfristig verpflichteten Heinrich kamen durchaus überraschend. „Es gibt viele Dinge, die für Moritz sprechen und viele, die für Jeron sprechen“, hielt sich Trainer Benno Möhlmann auf Nachfrage diplomatisch bedeckt.

Möhlmann: Emotionalität oder Show?

Während Al-Hazaimeh nach dem Tor zum 3:0 zunächst sein Trikot mit Wucht von sich warf, dann die Eckfahne mit einem mächtigen Tritt bedachte und dazu mehrere Urschreie ausstieß, fand Möhlmann die Aktion am Seitenrand alles andere als lustig. „Das war eine völlig unnötige Gelbe Karte. Außerdem muss man sich fragen, ob das tatsächliche Emotionalität ist oder doch mehr Show“, merkte der 62-Jährige an. „Auch wenn ich mit der Show kein Problem habe“, fügte Möhlmann an.

Während Al-Hazaimeh mit insgesamt drei Torchancen nach Kontern für viel Alarm in der Offensive sorgte, war Möhlmann mit seinem Akteur nicht hundertprozentig zufrieden. „Seine Defensivarbeit ließ zu wünschen übrig, er muss viel mehr nach hinten arbeiten“, so der Trainer. Insgesamt aber sei es auch für den Übungsleiter stets eine schwere wie unangenehme Aufgabe, über die Nominierung oder Nicht-Nominierung eines Spielers zu entscheiden.

„Gänsehaut am ganzen Körper“

Die Chancen auf die Startelf sind für Al-Hazaimeh ohnehin gestiegen, denn: Auch die frühe Auswechslung von Moritz Heinrich war in einer nicht zufriedenstellenden Leistung begründet – speziell in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs lief nahezu jeder ausgespielte Angriff über Stéphane Tritz und Tobias Rühle auf der gegenüberliegenden Seite. „Ich werde es dem Trainer weiterhin schwer machen“, schickte Al-Hazaimeh derweil gleich eine Kampfansage hinterher.

Die Fans weiß er dabei hinter sich. Schon bei der Einwechslung bedachte die Gegengerade Al-Hazaimeh mit „Hasi“-Rufen – nach Abpfiff wurde der Linksfuß mit einem geschätzten Puls von 180 Schlägen zur Humba gebeten. „Jedes Mal, wenn ich meinen Namen höre, spüre ich Gänsehaut am ganzen Körper. Aber diesen Stellenwert habe ich mir auch erarbeitet.“ Jeron Al-Hazaimeh wird sich nichts sehnlicher wünschen, als dass auch Trainer Möhlmann seine Rolle im Team so bald wie möglich neu überdenkt.

Jeron Al-Hazaimeh kam mit Wut im Bauch ins Spiel. (Foto: Schulte)
Zweite dicke Chance für Jeron Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Zweite dicke Chance für Jeron Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Endlich drin! Das 3:0 durch Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Endlich drin! Das 3:0 durch Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Endlich drin! Das 3:0 durch Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Endlich drin! Das 3:0 durch Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
Und Gelb wegen der Trikotsache gegen Al-Hazaimeh. (Foto: Schulte)
(Foto: Schulte)

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16Zwickau2020:32-1221
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