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Trainerfrage beim SCP
Preußen Münster: Möhlmann wird gefeiert - und ist für Gespräche bereit

Wurde von den Fans am Samstag gefeiert: Benno Möhlmann, Trainer des SC Preußen. (Foto: Schulte)
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Münster – Das ging fix: 44 Zähler sind im Preußen-Sack, gute Grundlagen für die Planung der kommenden Saison geschaffen. Primäres Ziel: Benno Möhlmann soll als Trainer im Boot bleiben. Die Zeichen dafür stehen mehr als gut. Auch ein Defensivmann wäre gerne weiter dabei.

Wer die ein oder andere Trainingseinheit bei Preußen Münster mitverfolgt, der merkt: Benno Möhlmann hat immer noch Spaß an seiner Arbeit – und wie. Der ein oder andere Spieler muss schon mal einen Spruch einstecken, oder Möhlmann boxt einem kameradschaftlich auf die Schulter. Auch an die 3. Liga hat er sich längst gewöhnt: Er ist in Münster nach seiner aktiven Spielerzeit zum zweiten Mal angekommen.

Das lässt er sich mit einem Funken norddeutscher Sturheit aber gar nicht anmerken. „Wir wollen den Trainer sehen“ hallte es doch nach dem 4:2-Sieg über Fortuna Köln laut und deutlich durch das Preußenstadion – Möhlmann wollte das aber nicht gehört haben. „Ja, mir wurde gesagt, dass so etwas in der Art angestimmt wurde“, beschrieb der 62-Jährige, „ich war aber schnell in der Kabine und habe davon nichts mitbekommen.“

Möhlmann: „Auf den Zaun steige ich nicht mehr…“

Noch ziert er sich, denn noch ist der Klassenerhalt nicht rechnerisch perfekt. „Die Ausgangslage ist gut und die prozentuale Wahrscheinlichkeit auch“, so Möhlmann, „aber es tut noch besser, wenn gar nichts mehr dazwischenkommen kann.“ Eine kleine Ehrenrunde zum Saisonfinale möchte sich der Trainer dann aber im Erfolgsfall doch vorbehalten, ohne sich dabei aufzudrängen. „Auf den Zaun steige ich sicherlich nicht mehr“, schmunzelt er.

Schon am Sonntag kann der Ligaverbleib eingetütet werden, wenn Münster bei Rot-Weiß Erfurt siegt, der SC Paderborn gegen die Sportfreunde Lotte aber nicht. „Wir können in Erfurt etwas holen, aber auch sie besitzen individuell gute Qualität“, warnt der Übungsleiter vor dem vermeintlich schlagbaren Gegner.

"Diese Woche ist etwas kurz, aber dann..."

Ungeachtet dessen beginnen im Hintergrund bald die Annäherungsversuche. „Diese Woche ist etwas kurz, aber danach bin ich für den grundsätzlichen Austausch bereit“, so Möhlmann, der jüngst bereits sein Interesse am Erreichen langfristiger Ziele in Münster unterstrichen hatte. Auch der Auftritt gegen Fortuna Köln durfte Mut gemacht haben, dass mit punktuellen Verstärkungen im Sommer ein Angriff auf höhere Platzierungen mehr als bloßes Wunschdenken werden kann.

Eine Verlängerung kann sich derweil im Übrigen auch Rechtsverteidiger Stéphane Tritz vorstellen. „Dass ich mittlerweile der einzige Franzose im Team bin, stört mich überhaupt nicht“, erklärte der 30-Jährige auf Nachfrage. Er sei mit seiner Freundin fast schon heimisch geworden, auch die sportliche Situation habe sich für ihn unter Möhlmann deutlich verbessert.

„Heimweh habe ich nicht“, schmunzelt Tritz und blickt voraus: „Es spricht nichts dagegen, weiter bei den Preußen dabei zu sein.“ Gute Leistungen in der Rückrunde dürften seine Argumente für die Verlängerung erhöhen.


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