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Wieder Ärger um Video-Schiedsrichter
Domenico Tedesco: "Uns wurde das anders erklärt..."

Video-Schiedsrichter, bitte... (Foto: dpa)
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Gelsenkirchen – Gibt es überhaupt noch Spiele ohne Video-Schiedsrichter? Auch bei Schalke gegen Bayern München erhitzte der Videobeweis die Gemüter. Eine umstrittene Elfmeterentscheidung brachte die Gäste in Führung und sorgte für großes Unverständnis auf Seiten der Schalker...

Der Videobeweis steht einmal mehr im Fokus und in der Kritik. Der "Leidtragende" diesmal: Der FC Schalke 04, der nach einer umstrittenen Elfmeterentscheidung gegen die Bayern in Rückstand geriet. "Ich habe mich schon sehr über den Elfmeter aufgeregt, eben weil es der Türöffner war", sagte Schalke-Coach Domenico Tedesco nach dem Spiel. "Wenn es das 3:0 gewesen wäre, wäre das etwas anderes. Es war aber eine Phase, in der wir eigentlich gut im Spiel waren. Kurz davor hatten wir noch selbst die Chance zum 1:0."

Warum die Entscheidung für Aufregung sorgte

In der 24. Spielminute entschied der Videoassistent also auf ein Handspiel von Naldo, obwohl der Ball vom Körper des Spielers an dessen Hand prallte. Eine vergleichbare Szene gab es schon einmal. Nämlich am 2. Spieltag im Spiel der Schalker gegen Hannover 96. Dort wurde ein ähnliches "Handspiel" von Hannovers Sané aber eben nicht gepfiffen, kein Elfmeter.

Entsprechend irritiert und auch wütend reagierten die Schalker auf die Entscheidung im Spiel gegen die Bayern: "Aus meiner Sicht war das kein Elfmeter. Es soll hier um absichtliches und unabsichtliches Handspiel gehen. Also darum, ob die Hände oben sind oder nicht. So wurde es uns auch nach dem Spiel in Hannover erklärt", erklärte Tedesco. 

In die gleiche Richtung gingen die Aussagen von Leon Goretzka und Manager Christian Heidel. "Der Ball flog vom Körper gegen die Hand. Hier war die klare Ansage vorab, dass so etwas nicht gepfiffen wird, weil man da niemandem Absicht unterstellen kann", so Nationalspieler Goretzka. 

Heidel:"In Hannover ist er nicht ans Telefon gegangen"

Schalke-Manager Christian Heidel verwies zudem explizit auf die eine Begründung von Hellmut Krug, dem Projektleiter Videobeweis. "Ich war vor zwei Wochen mit 35 Kollegen auf der Manager-Tagung. Dort wurde die Szene Hannover 96 gegen Schalke gezeigt und erklärt, warum das eben kein Elfmeter ist: Kurze Distanz, zunächst gegen den Körper, vom Körper prallt der Ball dann gegen die Hand." Also ein unabsichtliches Handspiel. "Deswegen habe ich mich heute sehr gewundert, dass sich der Videoschiedsricher eingeschaltet hat. In Hannover ging er nicht ans Telefon," so Heidel weiter.

Der Schalke-Manager  hätte unter anderen Umständen durchaus mit der Entscheidung leben können, sie sogar für richtig gehalten:  "Für mich persönlich ist das eigentlich ein Handspiel, aber dann muss es eben überall Hand sein. Man kann nicht in einem Fall so und in einem anderen Fall so entscheiden." Und genau das war anschließend der Tenor: Gleiches sollte einfach gleich bewertet werden.

Unter diesen Gesichtspunkten war der Ärger der Schalker mehr als verständlich. Mit der Einführung des Videoschiedsrichters sollte es schließlich mehr Gerechtigkeit geben, doch genau hier stößt der neue Assistent offenbar an Grenzen und erfordert dringend eine Nachbesserung, will man künftig weiteren Ärger vermeiden.

 


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Tabelle

17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern1737:112641
2Schalke 041728:21730
3Dortmund1739:241528
4Bayer 041734:231128

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