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Ärger wird deutlich
Fanproteste gegen Manager Heidel vor dem Anpfiff

(Foto: Weber )
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Gelsenkirchen – Es ist ein schmaler Grat, den sie auf Schalke gerade gehen... Vor dem 3:1-Erfolg der Schalker gegen den VfB Stuttgart machten die königsblauen Anhänger zunächst ihrem Ärger Luft. Mit riesigen Bannern stellten sie unmissverständlich klar, was sie von der Transferpolitik der letzten Zeit halten ...

Unter Manager Christian Heidel hat sich in der Transferpolitik einiges auf Schalke geändert. Der Kader ist zwar deutlich kleiner geworden, aber Publikumslieblinge haben den Verein verlassen. Viele Anhänger des Klubs tun sich schwer damit. Von einem Identitätsverlust ist plötzlich die Rede. Mit sichtbaren Folgen: Vor dem Spiel gegen Stuttgart machte die Nordkurve deshalb ihrem Unmut Luft. Riesige Banner mit klaren Aussagen: "70 Mio ausgegeben und dabei 70% der Identität verloren" stand auf einem. Ein anderes trug die Worte: "Wurzeln achten und nicht vernichten." Dazu gab es Sprechchöre für Benedikt Höwedes. Keine Frage: Der plötzliche Abgang des Ex-Kapitäns wirkt nach.

Sicherlich bezogen sich die Banner nicht nur auf Höwedes, aber sein Wechsel zu Juventus Turin war doch der Höhepunkt (oder Tiefpunkt?) einer größeren Entwicklung. Höwedes war schließlich die Identifikationsfigur schlechthin für viele Schalker. Mehrfach hatte das Urgestein Angebote anderer Klubs aus dem Ausland abgelehnt und den Königsblauen die Treue geschworen. Nun aber sah der Weltmeister für sich keine echte Perspektive mehr in Gelsenkirchen. Erst war unter Domenico Tedesco die Kapitänsbinde weg, dann der Stammplatz. Somit entschied er sich für eben jenen Wechsel, auf den er so oft verzichtet hatte.

Heidel selbst äußerte sich nach dem Spiel nicht zu den Bannern, ließ sich entgegen seiner Gewohnheit diesmal nicht in der Mixed Zone blicken. Domenico Tedesco hingegen wurde im Rahmen der Pressekonferenz auf die Fanproteste angesprochen, hatte aber offenbar gar nichts davon mitbekommen. Eine Antwort versuchte er dennoch zu finden: "Wir haben viele junge Spieler und das nicht nur in der Knappenschmiede, sondern auch bei uns."

McKennie, Reese und Kehrer seien beispielsweise Spieler, die sich, eben weil sie aus der Knappenschmiede kommen würden, mit dem Klub identifizieren würden. "Darauf sind wir stolz", betonte Tedesco und fügte hinzu: "Diese Spieler gilt es zu fördern, weil das auch Parameter für uns Trainer sind, an denen wir uns messen. Wir möchten auch Spieler entwickeln."

In der Knappenschmiede seien zudem viele gute Spieler, "die die nächsten Schritte machen können und auch machen werden. Das ist keine Frage von Aktualität, sondern von Kontinuität. Dann haben wir auf Schalke genug Identifikationsfiguren", so die Ansicht des neuen Cheftrainers.

Ob das allerdings genügt? So deutlich wie am Sonntag war die Kritik der Fans an Manager Heidel jedenfalls noch nie.

Tabelle

17. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern1737:112641
2Schalke 041728:21730
3Dortmund1739:241528
4Bayer 041734:231128

 


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