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Einzug ins Halbfinale
Schalke 04: Weiter ja - aber ein Pokalsieger war das (noch) nicht

Szene des Tages: Guido Burgstaller wurschtelt das Leder rein. (Foto: dpa)
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Gelsenkirchen – Schalke 04 ist im Halbfinale! Klar, der Sieg gegen Wolfsburg erlöste die Zuschauer in der Veltins-Arena. Der Erfolg tut gut und wischt die Gedanken an eine mögliche Krise weit weg. Gegen phasenweise völlig enttäuschende Wolfsburger blieben die Knappen aber eine Spur zu passiv. Am Spektakel kann Königsblau noch arbeiten...

Groß war die Erleichterung, als Schiedsrichter Christian Dingert nach 94 zähen und wenig abwechslungsreichen Minuten Schalke 04 mit dem Abpfiff ins Halbfinale schickte. "Wir haben das verdient gewonnen", sagte der goldene Torschütze Guido Burgstaller. "Aber wir hätten es einfacher haben können."

Das einzige Tor dieses frostigen Februarabends fiel nach zehn Minuten. Bezeichnenderweise hatte der VfL Wolfsburg ihn förmlich vorgelegt, als Robin Knoche und Maximilian Arnold ein verhängnisvolles Missverständnis unterlief. "Ich wollte zum Ball, er auch. Dann ziehe ich zurück, und er leider auch", kommentierte Arnold das Malheur. Marko Pjaca nutzte die Gunst der Stunde und schickte Burgstaller auf die Reise. Der blieb seelenruhig, schlug zwei Haken und netzte zum späteren Endstand.

Schalke läuft früh an und zwingt Wolfsburg zu Fehlern

"Das zweite Tor hätte uns viel mehr Ruhe gegeben", sagte Burgstaller. Dafür hätte es aber Schalker Chancen benötigt. Die gab es nach zwei Pjaca-Abschlüssen aber nicht mehr. Während Wolfsburg übervorsichtig das Spiel aufbaute, zog sich auch Schalke 04 zurück, agierte vorsichtig. Nach 25 Minuten war das Tempo raus, das Spiel wurde langatmig. Bis zum Ende.

Schalke 04 muss sich dessen nicht grämen. Denn dass der VfL im Spielverlauf nur zwei richtig dicke Chancen bekam, war der kontinuierlichen und souveränen Abwehrarbeit zu verdanken, die stets bei den Offensivleuten begann. Die pressten auf zugegeben wenig kreative und aufbauschwache Verteidiger der Wölfe und zwangen diese früh zu Fehlpässen. Immer wieder wurde aber auch klar, dass Schalke der Spielwitz für den schnellen Gegenstoß hin und wieder abgeht.

Ein Heimspiel soll es sein

Kurzum: Dass Königsblau verdient ins Halbfinale eingezogen ist, steht außer Frage. Allerdings auch gegen einen enttäuschenden Gegner, der zeigte, warum er um den Abstieg spielt. Und warum ihm auswärts regelmäßig jegliche Torgefahr abgeht. Für realistische Siegeshoffnungen im DFB-Pokal war das noch zu wenig.

Und welches Los wünschen sich die Knappen für das Halbfinale? "Egal. Ein Heimspiel darf es gerne sein", sagte Burgstaller. "Zuhause, das wäre wichtig", unterstrich auch Leon Goretzka, der am Mittwoch kaum noch von den eigenen Anhängern ausgepfiffen wurde.

Winkt ihm das Spiel gegen seinen künftigen Club, den FC Bayern? Lieber hätte Nullvier Bayer Leverkusen oder Eintracht Frankfurt zu Gast. Gegen sie lägen die Chancen wohl bei 50 Prozent. Mindestens.

 


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Tabelle

24. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Bayer 042343:301338
5RB Leipzig2336:31538
6Schalke 042336:30637
7Hannover2332:33-132
8Augsburg2332:29331

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