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Jahreshauptversammlung 2017
"Schalker Familie" will Schalke 04 besser machen

(Grafik: Pascal Szewzyk)
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Gelsenkirchen – Wie könnte man den Verein FC Schalke 04 noch besser machen? Eine Frage, über die ein Team von Schalkern seit einiger Zeit nachdenkt. Ihre Idee? Die "Schalker Familie". Was dahintersteckt, steht hier...

„Wie können wir Schalke 04 (noch) besser machen?“, diese Frage stellten sich 04 engagierte Vereinsmitglieder. Pascal Szewczyk, Dr. Robin Lengelsen, Thomas Wings und Henning Mann, allesamt keine Unbekannten in der Schalker Fanszene, möchten, dass Schlammschlachten und öffentliche Selbstzerfleischungen künftig der Vergangenheit angehören. Sie haben sich deshalb zur „Schalker Familie“ zusammengeschlossen und fristgerecht einen Antrag  zur Satzungsänderung eingereicht.

 „In der Schalker Familie – Minderheiten zuhören“ möchte die Diskussionskultur im Verein und die demokratischen Minderheitenrechte stärken, indem die notwendige Mehrheit, um ein Thema auf die Tagesordnung zu setzen, von zwei Dritteln auf ein Drittel gesenkt wird. Der Hintergrund ist, dass die Mitgliederversammlung, die nach dem Gesetz und der Schalker Satzung das oberste Organ des Vereins ist, nur über Themen entscheiden kann, die ihr auch vorgelegt und offen diskutiert werden.

Die derzeitige Regelung in der Satzung sieht vor, dass ein Antrag, der vom Aufsichtsrat abgelehnt wurde, nur mit einer Zweidrittel-Mehrheit noch am Tag der Mitgliederversammlung auf die Tagesordnung gesetzt werden lassen kann. Das ist für die bloße Befassung mit einem Antrag die gleiche  - qualifizierte und sehr hohe - Mehrheit, die benötigt wird, um eine Satzungsänderung herbeizuführen.

Ein offener und lebhafter Verein

Dies ist nach Ansicht der Antragsteller nicht gerechtfertigt. Sie wünschen sich „einen offenen und lebhaften Verein“, in dem Mitglieder ihre Rechte wahren und dazu aufgefordert werden, sie zu nutzen. “Wir haben lange überlegt, an welcher Stelle wir das tun können, ohne ähnlich chaotische Zustände wie in den letzten Jahren heraufzubeschwören... Unser Ziel ist, die Mitgliederversammlung als einen Ort zu etablieren, wo Themen zunächst einmal diskutiert werden können. Wir haben lange nachgedacht, welche Regelung uns dafür sinnvoll erscheint und haben mit dem Eindrittel-Votum eine Größe gewählt, die zunächst einmal abschreckend genug für Quatsch-Anträge ist, aber niedrig genug, um Themen zur Diskussion stellen lassen”, erläutert Pascal Szewczyk, Initiator der “Schalker Familie”. Viele Schalker kennen ihn als „Pepo“ vom Schalker Podcast „Blauer Salon“ (vormals Glückauf-Pils Podcast) und Blogger bei Web 0.4.

In den letzten Jahren keinen guten Umgang mit Anträgen gefunden

“In den letzten Jahren sind viele gute und diskussionswürdige Anträge direkt vom Aufsichtsrat abgeblockt worden. Das empfinden wir als schade und wollen dies gerne offen und transparent ändern. Schalke ist ein Verein von Mitgliedern für Mitglieder - und diesen Wert, auch als Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Clubs, wollen wir bewahren und schützen”, sagt Dr. Robin Lengelsen, der am Antrag mitgearbeitet hat. Bereits auf der letztjährigen JHV hatte Dr. Lengelsen u. a. gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Dr. Jens Buchta, die erfolgreichen Anträge auf Streichung des Vorstandsvorsitzenden und Modernisierung der Abteilungsstruktur gestellt.

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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern1230:82229
2Schalke 041216:10623
3RB Leipzig1220:15523
4M'gladbach1221:21021

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