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Wechsel aus Nürnberg
Weinzierl und Höwedes wollen neue Spieler? Burgstaller kommt!

Schalkes Cheftrainer Markus Weinzierl wünscht sich eine Verstärkung des Kaders. Foto: Tim Rehbein (Tim Rehbein)
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Benidorm – Die Forderungen nach neuen Spielern beim FC Schalke 04 werden lauter. Wegen der angespannten Personalsituation äußerten Kapitän Höwedes und Trainer Weinzierl entsprechende Wünsche – und prompt reagierte der Klub.

Kapitän Benedikt Höwedes und Trainer Markus Weinzierl wünschen sich beim FC Schalke 04 noch Verstärkungen in diesem Winter - und am späten Montag reagierte der Klub. Hier die Mitteilung:

Transfer vor dem Abschluss: Der FC Schalke 04 und der 1. FC Nürnberg haben am heutigen Dienstag (9.1.) Einigkeit über einen Wechsel von Guido Burgstaller zu den Königsblauen erzielt. Auch mit dem österreichischen Nationalspieler konnte bereits ein Arbeitsvertrag final ausgehandelt werden. Vorbehaltlich des Medizinchecks, der alsbald in Gelsenkirchen durchgeführt wird, wird der 27-Jährige (*29. April 1989 in Villach) somit ab sofort für den S04 spielen. Weitere Details (Vertragslaufzeit u.ä.) geben die Knappen nach dem endgültigen Vollzug des Wechsels bekannt.
 
Burgstaller, der im Januar 2015 zum 1. FC Nürnberg kam, war in der Hinrunde der laufenden Saison mit 14 Treffern bester Torschütze in der 2. Bundesliga. Insgesamt stehen 33 Tore und zehn Vorlagen im Trikot der Mitelfranken auf seinem Konto. Für die österreichische Nationalmannschaft kam der Stürmer bislang neunmal zum Einsatz

Höwedes hatte für Neue geworben

Angesichts der schwierigen Personalsituation mit vielen verletzten Leistungsträgern beim Tabellen-11. sieht das Duo die Ziele bei den Königsblauen in Gefahr. «Gerade, weil wir in der Offensive Spieler haben, die länger ausfallen, kann man durchaus darüber nachdenken, ob das Sinn macht», sagte Höwedes im Interview der Deutschen Presse-Agentur im Trainingslager in Benidorm im Hinblick auf Verstärkungen.

«Ich bin überzeugt, dass der Verein von der Qualität der einzelnen Spieler abhängig ist - und wir haben gerade viele Verletzte. Jetzt werden wir sehen, was sinnvoll und machbar ist», kündigte Weinzierl in der «Bild» an. Dabei hatte Manager Christian Heidel zuletzt erklärt, nicht in Aktionismus verfallen zu wollen: «Jetzt einen Kader aufzublähen, der uns dann im Sommer einschränkt, das werden wir nicht tun.» Offenbar weiß auch Höwedes um die Problematik. «Das ist aber keine Forderung meinerseits», sagte der 28-Jährige im Hinblick auf seinen Wunsch nach neuen Spielern.

Der Weltmeister ist nur einer von fünf verletzten Leistungsträgern: Coke, Klaas-Jan Huntelaar, Franco Di Santo und Breel Embolo fallen teilweise noch länger aus. Abdul Rahman Baba, Bernard Tekpetey und Nabil Bentaleb spielen zudem beim Afrika Cup in Gabun (14. Januar bis 5. Februar). Auch bei Höwedes ist nicht absehbar, wann er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Der Abwehrspieler war wegen einer Hüftreizung später als der Rest des Teams nach Benidorm gereist und kann seitdem nur Reha-Maßnahmen absolvieren. «Ich kann noch nicht absehen, wann ich wieder ins Training einsteige», sagte Höwedes, der angesichts der schwierigen Situation das Umfeld bereits vorwarnt: «Wenn dieses Jahr ein Übergangsjahr wird - was wir alle nicht hoffen, aber passieren kann - dann müssen wir das akzeptieren.»

Gleichwohl halten sowohl Höwedes als auch Weinzierl nach der verkorksten Hinserie mit fünf Niederlagen zum Start im neuen Jahr noch vieles für möglich. «Wir wollen zunächst einen vernünftigen Start hinlegen. Das wird für uns wegweisend», sagte Höwedes. Weinzierl sprach sogar davon, «dass es noch möglich ist, unsere Ziele zu erreichen, nämlich international dabei zu sein», untermauerte dies allerdings auch erneut mit dem Wunsch nach neuen Spielern: «Je höher die Qualität ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig die Ziele erreichen.»

Gerade im Hinblick darauf ist Höwedes allerdings deutlich vorsichtiger. «Natürlich haben wir großes Potenzial. Und klar besteht der Wunsch, irgendwann wieder Champions League zu spielen, aber davon sind wir aktuell einige Schritte entfernt», sagte der Kapitän.

 


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