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Das Heidewaldstadion in Gütersloh

Auf und Ab in Gütersloh

Das alte Heidewaldstadion - hier ist der FC Gütersloh zuhause. Der FCG hat eine stürmische Zeit hinter sich. Erst 1978 durch die Fusion von Arminia und DJK Gütersloh entstanden, erlebte der FC Gütersloh Mitte der 90er Jahre einen Höhenflug. Aufstieg in die 2. Bundesliga, Spiele gegen den 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt... Spieler wie Angelo Vier oder Ansgar Brinkmann. Der Erfolgszeit folgte der Absturz. Schulden, Insolvenz, schließlich wurde der Klub im Jahr 2000 abgemeldet. Als FC Gütersloh 2000 kehrte er zurück, rutschte aber 2009 bis in die Westfalenliga ab. Seit 2012 kickt der FC Gütersloh wieder in der Oberliga Westfalen.

Und das Stadion?

Ein klassisches Fußball-Stadion mit einer Besonderheit: Es gibt keine Laufbahnen, dafür aber deutliche Hintertor-Kurven. Grund: Hier wurden einst Radsportveranstaltungen durchgeführt. Das ist allerdings länger her - die Kurven gibt es immer noch. Die Gegengerade ist steil gebaut, man steht nah am Geschehen. Die Heimfans stehen in der Kurve zur Brunnenstraße, die Gästefans ihnen gegenüber.

Im Grunde ist der Heidewald eines dieser schlichten alten Stadien ohne Schnickschnack, dafür aber auch mit begrenztem Komfort. Logen sucht man hier vergeblich und auch Business- oder VIP-Seats gibt es nicht. In Gütersloh sitzen alle Zuschauer demokratisch auf Holzplanken.

 

Das Heidewaldstadion Gütersloh

FC Gütersloh
Heidewaldstadion

Erbaut 1933
Kapazität: 12.500 Zuschauer, 1.146 überdachte Sitzplätze
Flutlicht: Vorhanden, tv-tauglich, 4 Masten, 950 Lux)
Renoviert 1972 und 1997
Eigentümer: Stadt Gütersloh
Anschrift: Heidewaldstraße 27, 33332 Gütersloh

 

Bilder rund um das Heidewaldstadion



Foto oben mit freundlicher Genehmigung von Dirk Koch.








Aktuelles und Wissenswertes


Das Stadion in Gütersloh diente mehrfach als Trainingsstätte für Nationalmannschaften. 2006 war die portugiesische Mannschaft Gast, 2008 die Türkei.