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Christoph Dabrowski und seine Mitspieler leisteten sich zu viele Abspielfehler im Aufbauspiel um beim FC St. Pauli um Moritz Volz Punkte mit nach Bochum zu nehmen. Carmen Jaspersen (dpa)

Ein Vergleich

Der feine Unterschied zwischen St. Pauli und dem VfL

13. Februar 2012 22:34 Uhr | Quelle: Ruhr Nachrichten

BOCHUM Während der VfL Bochum in dieser Spielzeit wohl nicht über einen Mittelfeldplatz hinauskommen wird, darf der FC St. Pauli nach dem 2:1-Erfolg weiter vom Aufstieg in die erste Bundesliga träumen.

Der feine Unterschied zwischen einem Aufstiegskandidaten der 2. Bundesliga wie dem FC St. Pauli und dem VfL Bochum lag am Sonntag im Stadion am Millerntor auch im Ausnutzen von Standardsituationen. "Es ist natürlich nicht gut, wenn wir durch zwei Standards Gegentore kassieren, in den Situationen waren wir nicht wach genug", erklärte Trainer Andreas Bergmann nach dem Spiel. Diese Aussage unterstützt auch Mittelfeldspieler Giovanni Federico: "Die Defensivleistung war ordentlich, schade, dass wir bei den beiden Standardsituationen zu schläfrig waren."

Ungenaue Zuspiele

Vor allem die Häufigkeit, mit der der FC St. Pauli zu gefährlichen Freistößen kam, ärgerte VfL-Manager Jens Todt. "Der Schiedsrichter hat uns sicherlich nicht gerade bevorteilt", spielte Todt auf viele strittige Szenen gegen Mirkan Aydin an, die fast allesamt ungeahndet blieben. Dass die Niederlage aber nicht an Schiedsrichter Bastian Dankert fest zu machen ist, unterstrichen die Bochumer ebenfalls. Viel mehr ärgerte die Verantwortlichen und Spieler, wie fahrlässig der VfL mit seinen Möglichkeiten umgegangen ist. Zahlreiche Kontermöglichkeiten erstickten die Bochumer Akteure selbst durch ungenaue Zuspiele im Mittelfeld schon im Ansatz.

Fahrlässig

"Wir müssen in der Offensive entschlossener und zwingender werden. Wir hatten gute Balleroberungen, die wir aber dann fahrlässig wieder hergegeben haben. Der schnelle und einfache Ball in die Spitze hat gefehlt", bemängelte dann auch Andreas Bergmann zurecht.

Das Auslaufen am Montag fand ohne Cheftrainer Andreas Bergmann statt. Bergmann blieb nach dem Spiel in Hamburg bei seiner Familie und wird erst zur nächsten Trainingseinheit am Mittwoch wieder in Bochum zurückerwartet.

Der Genesungsprozess bei Angreifer Daniel Ginczek nach seinem Innenbandriss im Knie läuft nach Plan. In dieser Woche soll Ginczek drei Wochen nach seiner Verletzung erstmals wieder in das Lauftraining einsteigen.


Das nächste Spiel...

Für den VfL Bochum geht es jetzt in die Sommerpause.

Der Sommerfahrplan

15. Juni Trainingsauftakt am rewirpowerSTADION (14 Uhr)
17.-282. Juni  1. Trainingslager in Willingen
23. Juni - 1. Juli trainingsfrei
2. Juli Beginn der 2. Vorbereitungsphase
22.-27. Juli 2. Trainingslager in Barsinghausen
28.-29. Juli Saisoneröffnung am rewirpowerSTADION
3.-6. August 1. Spieltag 2. Bundesliga
17.-20. August 1. Hauptrunde DFB-Pokal

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