
Schwere Verletzungen
VfL: Ein Schatten über Belek
26. Januar 2012 21:40 Uhr von Christian Aubel | Quelle: Ruhr Nachrichten
BELEK/TÜRKEI Die in den beiden Testspielen erlittenen schweren Verletzungen von Verteidiger Patrick Fabian und Stürmer Daniel Ginczek warfen einen Schatten auf das Trainingslager des VfL in Belek, das am Freitag (27. Januar) endet.
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"Diese Verletzungen wirken bei uns schon nach", schilderte Andreas Bergmann am Donnerstag in einem Bilanzgespräch, "es ist wirklich nicht schön, zwei so schwere Verletzungen innerhalb einer Woche miterleben zu müssen." Mit der Vorbereitung auf die Restrunde zeigte sich Bochums Trainer aber insgesamt zufrieden: "Wir hatten in Belek sehr gute Bedingungen und haben dementsprechend auch sehr gut gearbeitet. Die Spiele und Einheiten waren ziemlich intensiv."
Inui als hängende Spitze
Fortschritte habe es unter anderem im physischen Bereich gegeben, so Bergmann. Ein Schwerpunkt der Übungseinheiten sei gewesen, "dass wir viel gegen den Ball gearbeitet haben, weil unser Spiel auch weiterhin offensiv ausgerichtet sein soll. Auch in Sachen Kompaktheit haben wir einen Schritt nach vorne gemacht." Dass Daniel Ginczek, bei dem sich die Verletzung als Teilriss des Innenbandes im rechten Knie herausstellte, nun als Alternative für die Offensive erst einmal ausfällt, schränkt die Variationsmöglichkeiten erst einmal ein. "Aber mit Takashi Inui als hängender zweiter Spitze haben wir auch eine interessante Option", findet Bergmann. Grundsätzlich habe sich während der Spiele und des Trainings gezeigt, "dass die Raute zu unseren Spielertypen am besten passt."
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Alternativen bieten sich auch mit dem wieder stärker auftretenden Björn Kopplin, mit Faton Toski oder mit Slawo Freier an. Auch Mimoun Azaouagh und Kevin Vogt zeigten aufsteigende Tendenz, "sind aber noch nicht bei 100 Prozent", wie Bochums Trainer erläuterte. Geduld haben müssen die Bochumer noch mit Defensivkicker Lukas Sinkiewicz, der sich nach seiner Knieoperation erst langsam wieder an die Mannschaft herantastet.
Fehlerquote minimieren
Auch Sportvorstand Jens Todt zeigte sich mit der Belek-Woche insgesamt zufrieden, stellte dabei jedoch fest: "Unsere Spiele gegen Alemannia Aachen und Rubin Kasan haben gezeigt, dass wir Spiele oft durch Kleinigkeiten verlieren. Das war auch schon im DFB-Pokal gegen Bayern München so. Deshalb müssen wir unsere Fehlerquote auf jeden Fall weiter minimieren."
Torhüter Markus Scholz zog sich im Training eine Kapselverletzung im Finger zu und musste die letzte Einheit am Donnerstag deshalb ausfallen lassen.
In Belek wurden die Verträge mit Torwarttrainer Peter Greiber, Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer und Fitnesstrainer Stefan Bienioßek jeweils um zwei Jahre verlängert.
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Der Sommerfahrplan
| 15. Juni | Trainingsauftakt am rewirpowerSTADION (14 Uhr) |
| 17.-282. Juni | 1. Trainingslager in Willingen |
| 23. Juni - 1. Juli | trainingsfrei |
| 2. Juli | Beginn der 2. Vorbereitungsphase |
| 22.-27. Juli | 2. Trainingslager in Barsinghausen |
| 28.-29. Juli | Saisoneröffnung am rewirpowerSTADION |
| 3.-6. August | 1. Spieltag 2. Bundesliga |
| 17.-20. August | 1. Hauptrunde DFB-Pokal |
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