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Konkurrenzkampf beim VfL Bochum
Auswahl für Atalan: Nur jeder Dritte wird spielen können

(Foto: Tim Kramer / Tremark-Fotografie)
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Das Transferfenster ist mittlerweile geschlossen. 31 Profis zählt der Profikader des VfL Bochum. Die Auswahl für Cheftrainer Ismail Atalan ist entsprechend groß, der Konkurrenzkampf lebt. Ein Blick auf alle Mannschaftsteile.

Die Kaderplanung des VfL Bochum ist seit einigen Tagen endgültig abgeschlossen. Nun weiß Ismail Atalan also ganz genau, welche Spieler ihm in den kommenden Monaten zur Verfügung stehen. Welche Möglichkeiten hat der Fußballlehrer also? Fakt ist jedenfalls: Pro Partie wird er 20 (!) Spielern mitteilen müssen, nicht in der Startelf oder gar nicht im Kader zu stehen. Nur elf von 31 Profis werden es die Anfangsformation schaffen. Der Konkurrenzkampf im Überblick:

Tor: Ein Platz, vier Spieler

Sein Image hat zuletzt einige Kratzer bekommen, doch bislang ist Manuel Riemann die klare Nummer eins. Doch sein interner Kontrahent sitzt ihm bereits im Nacken. Felix Dornebusch fehlt zwar die Erfahrung, doch perspektivisch will er mehr als nur Gelegenheitseinsätze im Pokal. Keine Hoffnungen machen sollten sich indes Martin Kompalla und Florian Kraft. Immerhin sollte man die beiden kurz erwähnen, damit sie nicht gänzlich in Vergessenheit geraten.

Außenbahn defensiv: Zwei Plätze, sechs Spieler

Insgesamt sechs Profis kämpfen um gerade einmal zwei Plätze. Rechts konkurrieren Stefano Celozzi, Jan Gyamerah und Luke Hemmerich miteinander. Zwar können alle drei auch weiter vorne spielen, doch auf der Stammposition hat Vize-Kapitän Celozzi die besten Karten. Insbesondere Schalke-Neuzugang Hemmerich, der auch in Duisburg im Gespräch war, wird sich strecken müssen, wenn er auf Einsätze kommen will. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht es hingegen schon etwas anders aus. Dort ist aktuell nur Danilo Soares wirklich fit. Nico Rieble arbeitet sich nach seiner Knie-OP an das Team heran, wird es perspektivisch aber wohl schwer haben. Bei Timo Perthel ist ein Comeback noch nicht in Sicht. Aushilfen im Notfall (z.B. Celozzi, Leitsch, Bastians, Bandowski) gibt es allerdings zur Genüge.

Innenverteidigung: Zwei Plätze, fünf Spieler

Vergleichsweise gering ist die Auswahl in der Innenverteidigung. Doch die Rollen sind klar verteilt. Felix Bastians ist Leistungsträger und Kapitän zugleich, Tim Hoogland erfahren und routiniert genug, um die Position neben ihm zu besetzen. Vermutlich wird sich Patrick Fabian zunächst hintenanstellen müssen. Immer wieder haben Verletzungen den dienstältesten VfL-Profi aus der Bahn geworfen – doch immer wieder ist er zurückgenkommen. Mittlerweile pirscht sich auch Jungspund Maxim Leitsch heran und will allmählich zur echten Alternative werden. Vorerst ist er aber Innenverteidiger Nummer vier. Tom Baack ist zumindest noch für die U19 spielberechtigt.

Mittelfeld zentral: Drei Plätze, sieben Spieler

Sieben auf einen Streich – das klingt nach Auswahl, wird zugleich aber auch für Härtefälle sorgen. Die Zweikämpfer Anthony Losilla, Vitaly Janelt sowie Robert Tesche und die Spielgestalter Görkem Saglam, Alexander Merkel, Thomas Eisfeld und Kevin Stöger duellieren sich um gerade einmal drei Plätze. Nur, wer den ominösen nächsten Schritt gehen wird, das System des Trainers möglichst optimal beherrscht und defensiv wie offensiv glänzt, wird sich durchsetzen können. Am schwersten könnte es demzufolge für Alexander Merkel werden. Selbst Thomas Eisfeld, vor der Saison noch zum Vize-Kapitän aufgestiegen, hat keinen Stammplatz sicher. Denn Tempo und um Explosivität werden mehr und mehr zum wichtigen Kriterium.  

Außenbahn offensiv: Zwei Plätze, sechs Spieler

Noch vor Wochen die große Bochumer Problemzone, herrscht jetzt auch hier ein gesunder Konkurrenzkampf. Rechts wirbeln Robbie Kruse und Selim Gündüz, links Sidney Sam und Jannik Bandowski. Einziges Manko: Kruse ist noch nicht in Topform, Gündüz offenbarte zuletzt technisch wie taktisch viele Schwächen. Auch Sam muss nicht noch einfügen, Bandowski wieder fitwerden. Nachwuchstalent Evangelos Pavlidis, der praktisch die gesamte Vorberatung verpasst hat, darf man ebenfalls nicht vergessen, wird es aber sehr schwer haben, ebenso wie Ulrich Bapoh. Wer sich letzten Endes durchsetzen wird, könnte unter anderem auch mit dieser Frage zusammenhängen: Wer bringt die größte Torgefahr mit?

Angriff zentral: Ein Platz, drei Spieler

Ganz klar: Lukas Hinterseer hat in der Mitte die Nase vorn. Vier Tore (1 Liga / 3 Pokal) sind dem Neuzugang bereits gelungen. Doch konkurrenzlos ist auch er nicht. Johannes Wurtz musste zuletzt zwar auf die Flügel ausweichen, doch nach den jüngsten Verpflichtungen dürfte dieses Experiment der Vergangenheit angehören. Auch Dimitrios Diamantakos wird in den kommenden Wochen Druck ausüben wollen. Bislang kam der Grieche verletzungsbedingt noch nicht in Fahrt, kann in Topform aber sowohl zentral als auch über Außenpositionen für Torgefahr sorgen.


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12Duisburg1316:20-416
13Regensburg1317:20-315
14Bochum1312:16-415
15D. Dresden1317:23-614
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