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Nächster Brief eines Fanclubs: Druck auf Villis steigt

(Foto: dpa)
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Der Druck auf Hans-Peter Villis, den Aufsichtsratsvorsitzenden des VfL Bochum, wächst weiter. Am Samstag veröffentlichte der nächste Fanclub einen öffentlichen Brief. Außerdem gibt es wenig Bewegung in der Kommunikation mit kritischen Initiativen.

Rund um den VfL Bochum bleibt es ungemütlich. Die Vereinsführung steht nach den Ereignissen und Entscheidungen der vergangenen Wochen und Monate weiter gehörig unter Druck. So hat am Samstagabend der nächsten Fanclub einen öffentlichen Brief an den Aufsichtsratsvorsitzenden verfasst, verbunden mit einer Rücktrittsforderung.

Bitte um Rücktritt

„Sie waren mehr als fünf Jahre ein ruhiger, verlässlicher und bestimmender Pol, ohne den der VfL nicht da wäre, wo er jetzt steht. Leider scheint aber Ihre Zeit, aufgrund diverser Ereignisse in den letzten Monaten, abgelaufen zu sein“, formulieren Klaus Severin und Matthias Schneider im Auftrag des Fanclubs „unserVfL.de Fanclub 1848“. Weiter heißt es: „Die Chance auf eine Bestätigung ihrer Position tendiert gegen Null. Um Ihnen und dem VfL Bochum 1848 diese öffentliche Schmach zu ersparen, und um der Mannschaft während der Spiele die nötige Unterstützung zu gewährleisten, bitten wir Sie eindringlich, von Ihrem Posten als Vorsitzender des Aufsichtsrates zurückzutreten.“

Es ist bekanntlich nicht das erste (öffentliche) Anschreiben an den früheren Konzernchef aus der Energiebranche. Bereits Ende November 2017 verfasste der Fanclub „Blau-Weiße Brille“ einen Brief an Hans-Peter Villis. Bis heute ist es nach westline-Informationen noch immer nicht zu einem Gespräch der beiden Parteien gekommen. Das erst kürzlich übermittelte Angebot des Aufsichtsratsvorsitzenden, ein klärendes Telefonat zu führen, lehnte der Fanclub nach eigenen Angaben ab. Sie bevorzugen eine offene Diskussionsrunde. Der Fanclub wartet zurzeit auf eine Rückmeldung.

Aussage gegen Aussage

Das gilt auch für die Initiatoren der Petition „Rettet den VfL“. Die zentrale Oppositionsbewegung hatte sich nach den Rücktritten von Vorstandsmitglied Wilken Engelbracht sowie den Aufsichtsräten Matthias Knälmann und Frank Goosen bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag gebildet und online über 2.000 Unterstützer gewonnen. Auf sie ist der Aufsichtsratsvorsitzende bislang noch nicht zugegangen.

Update/Korrektur: In einer vorherigen Version dieses Artikels wurde fälschlicherweise erwähnt, dass Hans-Peter Villis bereits Kontakt zu den Initiatoren der Kampagne "Rettet den VfL" aufgenommen haben soll. Das ist allerdings nicht der Fall, stellte der Verein am Sonntagmittag klar. Wir bitten dieses Missverständnis zu entschuldigen.

 


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7Ingolstadt3043:34942
8S´hausen3034:28641

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