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2:1-Sieg in Darmstadt
Kabinenansprache zeigt Wirkung: Wie dem VfL Bochum die Wende gelang

(Foto: dpa)
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Darmstadt – Warum zeigte der VfL Bochum auswärts in Darmstadt zwei Gesichter? Auf eine schwache erste folgte eine deutlich bessere zweite Halbzeit. Atalans Kabinenrede, die selbst in den Nebenräumen noch zu hören war, könnte ein Grund für die Wende gewesen sein.

Wer zum Fußball nach Darmstadt fährt, der erlebt eine kleine Zeitreise. Am östlichen Rand der hessischen Universitätsstadt steht keine moderne Multifunktionsarena, sondern ein Stadion, das einen ganz besonderen Charme besitzt. So nehmen die Besucher der Haupttribüne noch auf Holzbänken Platz und wer als Auswärtsfan ans „Bölle“ reist, muss auf gutes Wetter hoffen – denn ein Dach über dem Gästeblock gibt es nicht.

Halbzeitansprache zeigt Wirkung

Auch in den Katakomben gibt es ungewöhnliche Gegebenheiten. So befindet sich unmittelbar neben dem Presseraum die Gästekabine. Selbst, wer weghören wollte, bekam in der Halbzeitpause unweigerlich die Ansprache von VfL-Trainer Ismail Atalan mit. Weil man aber selbst als Journalist nicht immer alles schreiben muss, was man so mitbekommt, verzichten wir auf eine wortgenaue Wiedergabe.

Die Wucht und Wirkung der Worte war schließlich auch auf dem Platz zu erkennen. Denn nach einer schwachen ersten Halbzeit spielte der VfL in den zweiten 45 Minuten deutlich druckvoller und geordneter. „Ich war zwischendurch schon enttäuscht. Darmstadt hatte die besseren Werte und auch eine andere Mentalität. So wie in der ersten Halbzeit können wir nicht weiterarbeiten, dann werden wir zukünftig Probleme bekommen“, sprach Atalan nach der Partie Klartext.

Der Fußballlehrer reagierte nicht nur taktisch, sondern auch personell: Der völlig blass gebliebene Alexander Merkel musste in der Kabine bleiben, Dimitrios Diamantakos ersetzte ihn. Es war der womöglich entscheidende Schachzug. Der Neuzugang aus Griechenland brachte Unruhe in den Darmstädter Strafraum und half Lukas Hinterseer, der vorher allzu häufig allein geblieben war.  

Erfolgreiche Schlussphase

„Fußballerisch war es vielleicht unsere beste zweite Hälfte in dieser Saison“, meinte Atalan anschließend. „Uns fehlten zunächst nur die zwingenden Torchancen.“ Doch die Schlussphase machte den Trainer endlich glücklich. Erst erzielte Diamantakos den Ausgleich, nur wenige Minuten legte Robbie Kruse das 2:1 nach.

Zu diesem Zeitpunkt war Debütant Sidney Sam übrigens schon in der Kabine. 71 Einsatzminuten erhielt der Flügelstürmer zum Einstand, blieb weitgehend unauffällig und war mit seiner Auswechslung so gar nicht glücklich. „Das sollte man nicht überbewerten“, sagte Atalan in der Pressekonferenz. „Das zeigt mir, dass er spielen will – wie alle anderen 30 Profis auch.“

Spielplan

17.11.2017
Arminia Bielefeld
18:30
Eintracht Braunschweig
SV Darmstadt 98
18:30
SV Sandhausen
18.11.2017
1. FC Heidenheim 1846
13:00
1. FC Union Berlin
1. FC Nürnberg
13:00
Holstein Kiel
VfL Bochum 1848
13:00
SpVgg Greuther Fürth
19.11.2017
FC Ingolstadt 04
13:30
Fortuna Düsseldorf
FC St. Pauli
13:30
SSV Jahn Regensburg
MSV Duisburg
13:30
FC Erzgebirge Aue
20.11.2017
Dynamo Dresden
20:30
1. FC Kaiserslautern

 


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Tabelle

14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Duisburg1316:20-416
13Regensburg1317:20-315
14Bochum1312:16-415
15D. Dresden1317:23-614
16Heidenheim1315:25-1012

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