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Kritik von Verbeek trotz 3:0-Testspielsieg gegen Fürth

(Foto: dpa)
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Bochum – Der VfL Bochum hat sein Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten Greuther Fürth mit 3:0 gewonnen. Vor allem in der ersten Halbzeit konnte die Verbeek-Elf überzeugen. Für die Einstellung zu Beginn des zweiten Durchgangs fand der Trainer indes klare Worte.

Rund zwanzig Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als Gertjan Verbeek plötzlich lossprintete. Für einen besseren Überblick wollte sich der Coach das Spiel eigentlich von der Tribüne aus ansehen. Doch was er zwischen der 45. und der 65. Minute zu sehen bekam, stellte ihn derart unzufrieden, dass Verbeek die Stadionstufen hinunterrannte und die Kommandos am Spielfeld wieder persönlich übernahm.

"Ich habe mehr Druck gefordert. Wir wollten Pressing spielen, aber das haben wir nicht gemacht. Der Wille hat gefehlt. Das ärgert mich sehr und das habe ich der Mannschaft gerade auch noch einmal gesagt", erklärte Verbeek unmittelbar nach seiner Kabinenpredigt den Journalisten. Er wurde sogar noch deutlicher: "Gestern haben wir das extra noch trainiert, da hieß es 'Ja, Trainer, machen wir.' Und heute sehe ich dann: 'Nein, Trainer, machen wir nicht.' Die Spieler müssen endlich lernen, auf dem Platz selbst die Initiative zu übernehmen."

Kompliment für die ersten 30 Minuten

Lobende Worte fand Verbeek immerhin für die elf Spieler, die er in der ersten Halbzeit auf den Rasen geschickt hatte: "Sie haben es eine halbe Stunde lang sehr ordentlich gemacht."

In der Tat: Der VfL begann druckvoll und belohnte sich bereits nach sechs Minuten mit dem 1:0. Tom Weilandt hatte sich durchgesetzt und für den mitgelaufenen Fabian mustergültig vorbereitete. Bochums Verteidiger schob ein und verstand einmal mehr, warum sich die Comebackbemühungen der letzten Monate gelohnt haben.

Auch in der Folge wusste der VfL zu gefallen, spielte mutig und offensiv. Die Gäste enttäuschten indes auf ganzer Linie, was den engagierten Bochumern zahlreiche Möglichkeiten eröffnete. Nur die letzte Konsequenz und das Glück im Abschluss fehlten noch. Trotzdem: Die umgestellte Offensive – Verbeek setzte auf Quaschner, Weilandt und Saglam anstelle von Mlapa, Merkel und Gündüz – überzeugte.

Deutliches Ergebnis

Erst im zweiten Durchgang, als zwischenzeitlich Starkregen einsetzte und ein ordentliches Fußballspiel fast unmöglich wurde, kamen auch die Franken zu Torchancen. Trotzdem war es nach 66 Minuten der VfL, der in Person von U19-Talent Moise Ngwisani und nach Vorarbeit von Alexander Merkel auf 2:0 erhöhte. Bochums Sommerneuzugang war es auch, der den Schlusspunkt setzte. Eine schöne Vorarbeit von Ulrich Bapoh vollendete Merkel zum 3:0-Siegtreffer (81.).

VfL 1.HZ: Riemann - Gyamerah, Fabian, Bastians, Rieble - Losilla, Stiepermann - Weilandt, Wurtz, Saglam - Quaschner
VfL 2.HZ: Dornebusch - Dawidowicz, Hoogland, Leitsch, Ngwisani - Canouse, Wydra - Merkel, Bapoh, Gündüz - Mlapa

Fürth: Megyeri - Narey (46. Gießelmann), Franke (46. Sama), Rapp (85. Pellio), Schad - Derflinger (80. Obanor), Kirsch (85. Davies), Sontheimer, Freis (46. Raum) - Zulj (46. Bolly), Dursun (85. Kayaroglu)

Tore: 1:0 Fabian (6.), 2:0 Ngwisani (66.), 3:0 Merkel (81.)

 


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