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1:1 gegen Aue
"Nicht unser Anspruch" - VfL Bochum offenbart erneut spielerische Defizite

(Foto: dpa)
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Bochum – Wie kann es eigentlich sein, dass der VfL Bochum noch in der vergangenen Woche beinahe den Tabellenführer aus Stuttgart geschlagen hätte – und jetzt plötzlich große Probleme gegen Erzgebirge Aue, einen der Abstiegskandidaten, hatte?

Diese Frage war am Sonntagnachmittag nach dem Heimspiel im Vonovia Ruhrstadion immer wieder zu hören. Der VfL hat wieder einmal Erwartungen geschürt, Zuschauer ins Stadion gelockt – und sie am Ende weitestgehend enttäuscht.

Bochums Probleme

Woran aber liegt das? Cheftrainer Gertjan Verbeek erklärte es am Sonntag: „Stuttgart ist eine andere Mannschaft als Aue. Der VfB muss aufsteigen, spielt nach vorne. Aue wiederum verteidigt und lauert auf Konter. Die lassen uns kommen. Also entwickelt sich ein ganz anderes Spiel.“ Eines, mit dem der VfL in dieser Saison große Probleme hat. 

Dass der VfL Bochum nicht mit seinem Stammpersonal antreten konnte, auf sechs arrivierte Kräfte verzichten musste und eine Notelf mit vielen jungen Spielern ins Rennen schickte, darf keine Entschuldigung sein, ist aber ein weiterer Teil der Antwort.

Steigerung nach der Pause

Dass jedoch auch diese Mannschaft in der Lage sein muss, Torchancen im ersten Durchgang zu kreieren, weiß auch Verbeek, fehlenden Mut und wenig Laufbereitschaft attestierte er für diese 45 Minuten. Die Fans, die ihr Team ansonsten lautstark nach vorne peitschten, quittierten diesen Auftritt zur Pause jedenfalls mit einem Pfeifkonzert.

Erst, als Verbeek das System zur Pause umgestellt hat und auch Kreativspieler Marco Stiepermann ins Spiel kam, wurde das Offensivspiel lebendiger, war fortan auch wirklich existent. Kombinationen blieben weiter Mangelware, der Fußball zäh, aber immerhin leidenschaftlich, mutiger, temporeicher, der Ausgleich fiel folgerichtig – aber auch nicht mehr.

Zu wenig Torgefahr

„Unser Anspruch kann das natürlich nicht sein“, sagt Torschütze Johannes Wurtz, „ein 1:1 zu Hause gegen Aue ist zu wenig.“ Mit acht Treffern ist er momentan der torgefährlichste Bochumer und ein Lichtblick in der Abteilung Attacke. Gerade im Offensivbereich musste Verbeek erneut experimentieren, beorderte Evangelos Pavlidis auf den linken Flügel und Nils Quaschner ins Zentrum.

Beide waren bemüht, aber oft glücklos, insbesondere Quaschner lieferte auf seiner Hauptposition keine neuen Argumente, weshalb der VfL die vereinbarte Kaufoption mit RB Leipzig bald ziehen sollte. Denn schließlich wollen sich die Bochumer ja spätestens in der neuen Saison steigern und verbessern. Dass das zwingend notwendig ist, unterstreichen längst auch die Zahlen: In nur einer der vergangenen elf Partien ist der Verbeek-Elf mehr als ein Tor gelungen.


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
9D. Dresden1015:17-213
10Aue1012:14-213
11Bochum1012:15-313
12Braunschw.1012:10212
13Ingolstadt1015:14111
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