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Pressekonferenz am Donnerstag
VfL Bochum: So erklärt Villis den Hochstätter-Rauswurf

(Foto: dpa)
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Bochum – Hans-Peter Villis, Aufsichtsratsvorsitzender des VfL Bochum, hat sich am Donnerstag erstmals näher zu den Veränderungen in der sportlichen Leitung geäußert.

Wie berichtet, hat sich der Verein am späten Mittwochabend sowohl von Vorstandsmitglied Christian Hochstätter als auch von Trainer Jens Rasiejewski getrennt. Dieser einstimmig getroffene Beschluss sei ihm und seinen Gremiumskollegen nicht leicht gefallen.

Villis wollte einen Impuls setzen

"Wir haben viereinhalb Jahre vertrauensvoll mit Christian Hochstätter zusammengearbeitet, wir waren von ihm überzeugt", erklärte Villis am Donnerstag in einer Pressekonferenz. "Aber wir mussten die Entwicklungen der zurückliegenden Wochen, insbesondere die sportliche Situation, kritisch würdigen und eine Entscheidung treffen. Das haben wir getan."

Villis verwies konkret darauf, dass "die Ziele, die wir uns gemeinsam gesteckt haben", nicht erreicht worden seien. Der Auftrag, in die erste Fußball-Bundesliga zurückzukehren, sei verfehlt worden. Der 59-Jährige nannte keinen konkreten Einlass für den Rauswurf am Mittwoch und verwies stattdessen auf einen "strukturierten Prozess." Er deutete allerdings an, dass der Aufsichtsrat angesichts der Stimmungslage in der Mannschaft und im Umfeld einen "Impuls" setzen wollte, um sich wieder "voll und ganz auf den Fußball konzentrieren zu können." 

Dass Äußerungen von Hochstätter im Rahmen eines Fan-Talks am Montag das Fass zum Überlaufen gebracht haben sollen, dementierte Villis allerdings. Dies sei nicht ausschlaggebend gewesen.

Auch Rasiejewski musste gehen

Angesichts dieser Thematik ging es am Donnerstag fast schon unter, dass neben Hochstätter auch Cheftrainer Jens Rasiejewski freigestellt wurde.

Villis deutete an, dass man die akribische Arbeit des Fußballlehrers zwar sehr geschätzt habe und den ehemaligen Jugendleiter deshalb erst im Dezember mit einem Cheftrainervertrag ausgestattet habe, er für die gegenwärtige Situation allerdings nicht mehr der geeignete Mann sei, um die große Herausforderung der nächsten Wochen zu bewältigen: den Klassenerhalt in der zweiten Liga zu sichern.

 


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