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VfL Bochum
VfL-Schock: Engelbracht und zwei Aufsichtsräte verkünden Abschied

(Foto: Philipp Rentsch)
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Bochum – Nächster Paukenschlag beim VfL Bochum: Finanzvorstand Wilken Engelbracht sowie die Aufsichtsräte Matthias Knälmann und Frank Goosen haben die übrigen Mitglieder der Vereinsführung darüber informiert, ihre Ämter so schnell wie möglich niederlegen zu wollen. westline kennt exklusiv die Hintergründe.

Der VfL Bochum steuert einer unruhigen Weihnachtszeit, einem turbulenten Jahreswechsel und einer veritablen Führungskrise entgegen. Bereits am vergangenen Samstag haben Finanzvorstand Wilken Engelbracht sowie die Aufsichtsräte Matthias Knälmann, zugleich Vorsitzender des Wirtschaftsrates, und Frank Goosen ihre Kollegen in der Vereinsführung darüber in Kenntnis gesetzt, den VfL Bochum verlassen zu wollen.

Grund für die Entscheidung von Engelbracht, Knälmann und Goosen ist nach westline-Informationen die unterschiedliche Auffassung über die zukünftige Ausrichtung des VfL Bochum sowie die Zusammenarbeit mit großen Teilen der übrigen Vereinsführung. Das Trio sieht keine Basis mehr für ein vertrauensvolles und konstruktives Miteinander. Absprachen sollen mehrfach nicht eingehalten worden sein.

Kritiker geben ihre Ämter auf

Ganz überraschend kommt diese Entscheidung für Insider nicht mehr. Schon seit Wochen und Monaten rumort es im Verein und speziell im Aufsichtsrat gewaltig. Knälmann und Goosen waren in dem Kontrollgremium die größten und nach jetzigem Kenntnisstand die einzig nennenswerten Kritiker der jüngsten Entwicklungen, etwa im Hinblick auf die Arbeit von Sportvorstand Christian Hochstätter. Auch Engelbracht möchte den eingeschlagenen Weg nicht weiter mitgehen – trotz seiner großen Verbundenheit zum VfL.

Während Goosen mit sofortiger Wirkung aus dem Aufsichtsrat zurückgetreten ist, verbleibt Knälmann zumindest kommissarisch im Wirtschaftsrat. Dort soll in Kürze ein neuer Vorsitzender gewählt werden, der automatisch in den Aufsichtsrat aufrücken wird. Engelbracht wird dem Verein solange erhalten bleiben, bis der Aufsichtsrat ein neues Vorstandsmitglied berufen hat, maximal aber bis zum Saisonende. Damit bleibt der Verein voll handlungsfähig. Engelbrachts Wunsch, den VfL Bochum trotz eines laufenden Vertrages verlassen zu wollen, hat der Aufsichtsrat an diesem Freitag offiziell zugestimmt; Bemühungen, ihn zum Bleiben zu überreden, soll es nicht gegeben haben.

Engelbracht hinterlässt große Fußstapfen

Dabei könnte gerade sein Abschied für große Schwierigkeiten sorgen. In Engelbrachts Zeit beim VfL (seit Juli 2014) fallen überaus positive Entwicklungen, etwa die finanzielle Sanierung und Konsolidierung des Vereins, die geglückte Ausgliederung sowie Sponsorendeals mit namhaften Unternehmen. Als nächstes großes Ziel sollte die Investorensuche ins Auge gefasst werden. Der 44-Jährige genießt als gebürtiger Bochumer und eingefleischter VfL-Fan einen exzellenten Ruf bei Vereinsmitgliedern und Verhandlungspartnern. Auch wenn Engelbracht angekündigt hat, seinen Nachfolger bei der Einarbeitung begleiten zu wollen, dürfte er zweifellos eine große Lücke hinterlassen.

Dem Verein bleiben indes Sportvorstand Christian Hochstätter sowie die Aufsichtsräte Hans-Peter Villis, Martin Kree, Andreas Eickhoff, Uwe Tigges, Martin Volpers und Jupp Tenhagen erhalten. Eine Nachwahl neuer Gremiumsmitglieder ist qua Satzung nicht erforderlich.

 

 


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12Bochum1818:21-323
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