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Das Logo des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli.

FC St. Pauli

12. März 2012 22:44 Uhr

Gründungsdatum 15. Mai 1910
Anschrift Auf dem Heiligengeistfeld 1
20359 Hamburg
Stadion Millerntor-Stadion (24 487 Plätze)
Vereinsfarben braun-weiß
Vereinspräsident Stefan Orth
Chefcoach André Schubert (ab Juni 2011)
Mitglieder 15 000
Größte Erfolge
Regionalliga-Meister 1966
Meister 2. Bundesliga Nord 1977
Einzug in die 1. Bundesliga 1977, 1988, 1995, 2001, 2010
Internet www.fcstpauli.com

Der Trainer: André Schubert

André Schubert hat auf der Trainerbank vielleicht den schwierigsten Job in der zweiten Liga. Vorgänger und Kultfigur Holger Stanislawski hat große Fußstapfen hinterlassen. Bewusst wurde mit Schubert auf ein unverbrauchtes Gesicht gesetzt. Doch ganz unbekannt ist der sympathische Fußballlehrer, der seinen Schein wie Stanislawski als Jahrgangsbester erwarb, nicht. In seinen zwei Jahren bei Ligakonkurrent SC Paderborn formte Schubert eine spielstarke Mannschaft.

Der Star: Fabian Boll

Der Polizist ist nicht nur der Staubsauger vor der Abwehr, sondern sorgt mit seinem Drang nach vorn zudem für Torgefahr. Er ist Antreiber, Arbeitstier und Identifikationsfigur für Fans und Mannschaft. Der Dauerrenner ist seit 2002 verlässliches Rückgrat der Paulianer.

Das Ziel: Dran bleiben

Der Traum der ersten Liga schwingt beim Kiez-Klub immer mit. Schließlich kommt es dann zum Derby mit der alten Hass-Liebe HSV. Aber die Saison nach dem Abstieg birgt Gefahren. Fast der gesamte Erstliga-Kader konnte gehalten werden, doch auf der Bank sitzt ein neuer Trainer. Bekommt sein Team die schwache Abstiegsrückrunde schnell aus dem Kopf, dann ist ein Platz im oberen Tabellendrittel und sogar der Aufstieg machbar. Nach der Hinrunde war das Team oben mit dabei und in Lauerstellung.

Die Mannschaft: Eingespielt

Der Kader ist weitgehend der gleiche wie in der ersten Liga und stark genug, um im oberen Tabellendrittel mitzumischen. Schließlich stieg fast genau diese Mannschaft 2010 auch sensationell auf. Mittelfeldregisseur Matthias Lehmann und Alt-Stürmer Gerald Asamoah sind die namhaftesten Abgänge. Wichtig ist, dass die Mannschaft schnell begreift, dass im Unterhaus wieder anderer Fußball gespielt wird.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Benedikt Pliquett, 13 Philipp Tschauner, 26 Philipp Heerwagen, 33 Ole Springer, 34 Arvid Schenk

Abwehr: 2 Moritz Volz, 3 Lasse Sobiech, 4 Fabio Morena, 5 Carlos Zambrano, 16 Markus Thorandt, 20 Sebastian Schachten, 24 Carsten Rothenbach, 27 Jan-Philipp Kalla

Mittelfeld: 6 Patrick Funk, 8 Florian Bruns, 10 Charles Takyi, 17 Fabian Boll, 18 Max Kruse, 30 Dennis Daube, 31 Deniz Herber, 35 Petar Filipovic

Angriff: 9 Marius Ebbers,14 Petar Sliskovic,19 Mahir Saglik, 22 Fin Bartels, 23 Deniz Naki, 25 Kevin Schindler

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2012)


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