Kunde unbekannt: Besser gleich nachfragen
06. Februar 2012 10:32 Uhr
Hamburg (dpa/tmn) Der Kunde ist König. Und er will auch so behandelt werden. Schwierig wird das, wenn ein Kunde anruft, den man nicht kennt - etwa, weil ihn sonst ein Kollege betreut. Wie soll man sich dann verhalten?
Ist einem ein Kunde unbekannt, soll man am Telefon nicht so tun, als sei einem der Name ein Begriff. Das rät die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang aus Hamburg. So eine Situation zu überspielen, sei keine gute Idee. «Dann ist es besser, die Flucht nach vorne anzutreten.» Mitarbeiter fragen lieber gleich am Anfang nach, wie der Name des Anrufers genau lautet und für welche Firma er arbeitet. Sonst müssten sie am Ende des Gesprächs meist doch noch einmal nachfragen. Und das sei dann umso peinlicher.
Allerdings macht dabei der Ton die Musik. Gleich herauszuposaunen «ABC & Söhne? Nie gehört!», dürfte nicht so gut beim Kunden ankommen. Stattdessen entschuldigen sich Mitarbeiter besser kurz dafür, dass sie noch einmal nach dem Namen fragen müssen. Gerade bei ausländischen Namen sei es sinnvoll, sie sich gleich buchstabieren zu lassen, rät Vogelsang, die Sprecherin des Netzwerks Etikette Trainer International (ETI) ist. Ein typischer Fehler sei dabei die Frage: «Wie war noch mal Ihr Name?» Richtig heißt es: «Wie ist Ihr Name?» Noch besser klingt es, wenn Mitarbeiter es etwa so formulieren: «Seien Sie doch bitte so nett und nennen mir noch einmal Ihren Namen.»
Lifestyle
- Bauen & Wohnen
- Gesundheit
- Beruf und Bildung
- Rund ums Haustier
- Geld und Recht
- Garten & Umwelt
- Reisen und Ausflüge
- Fernsehen
- Buntes aus aller Welt
- Autoren und Bücher
- Kunst und Ausstellungen
- Kino und Film
- Musik, Konzerte, Festivals
- Promis und mehr
- Boulevard
- Wirtschaft und Börse
- Veranstaltungen
- Das Papa-Blog
- Spiele für die Pause
- Geschenke-Notdienst
Fachkräftemangel beschert Studienabbrechern Jobchancen
Brandenburg/Berlin (dpa/tmn) In den Fächern Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften brechen erschreckend viele ihr Studium ab. Und dann? Ein Job in diesem Bereich ist immer noch möglich, sagt die Studienberaterin Dana Voigt. Man muss nur die Möglichkeiten kennen. ...zum Artikel
Studiengänge fürs Wintersemester 2012/13
Bonn/Friedrichshafen (dpa/tmn) Vor dem Start ins Wintersemester 2012/13 haben die Hochschulen wieder neue Studiengänge auf dem Plan: von Ökonomie und Recht in Bonn über Pharmazie in Kaiserslautern bis hin zum Privatstudium für Führungskräfte im Handel in Friedrichshafen. ...zum Artikel