Lose Äpfel kosten meist mehr als abgepackte
08. Februar 2012 14:30 Uhr
Düsseldorf (dpa/tmn) Lose Äpfel kosten in vielen Supermärkten in der Regel deutlich mehr als abgepackte Äpfel derselben Sorte. Darauf macht die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf aufmerksam.
Für lose Früchte egal welcher Sorte und egal zu welcher Jahreszeit müssten Kunden meist 1,99 Euro pro Kilogramm zahlen. Sparen könnten preisbewusste Verbraucher nur mit der umweltschädlicheren Variante, also in Plastiktüten oder -schalen verpackten Äpfeln. Diese seien pro Kilogramm oft wesentlich billiger. Das habe eine Stichprobe bei mehreren Supermarktketten ergeben.
Branchenkenner sehen der Verbraucherzentrale zufolge die Gründe für diese Preispolitik in dem Misstrauen, das Supermärkte gegen Kunden und Mitarbeiter hegen. Bei loser Ware bestehe die Gefahr, dass unterschiedlich teure Sorten gemischt und zu einem einheitlichen Preis ausgewogen werden. Auch eine überaus gute Ernte habe nicht dazu geführt, dass die Supermärkte weniger für lose Äpfel verlangen.
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