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Der Meteorit ist ein Fan-Geschenk an "the Alien" (so der Schriftzug in der Schatulle) Rudolf Schenker, Gitarrist der Scorpions. Foto: pf

Ausstellung ab 25. Januar 2012

Die "Scorpions" im rock'n'popmuseum Gronau

10. Januar 2012 11:27 Uhr | Quelle: westline

Gronau Seit zwei Jahren sind die "Scorpions" mit ihrer offiziellen Abschiedstournee unterwegs - und am 25. Januar 2012 zu Gast in Gronau. Dann allerdings in nicht-musikalischer Mission. Im rock'n'popmuseum wird der Band aus Hannover eine eigene Ausstellung gewidmet.

Die Mitteilung des Museums dazu:

Sie sind die Giganten auf dem Rock-Olymp – die Scorpions. Eine Band, die nicht nur in Deutschland sämtliche Preise abräumte, sondern auch im Rest von Europa, in Japan und den USA neue Verkaufsrekorde aufstellte. Kreischende Fans, ausverkaufte Hallen und gigantische Bühnenshows begleiten die Scorpions auf ihrem Weg durch die imposante Welt der Rockmusik. Das rock’n’popmuseum widmet der Band anlässlich ihrer Abschiedstour die Sonderausstellung mit dem Titel „Scorpions – Rock You Like A Hurricane“.

Scorpions zu Gast

Bereits am Abend des 25. Januars wird in einer Veranstaltung mit geladenen Gästen die Ausstellung eröffnet. Zu diesem besonderen Ereignis erwartet das rock’n’popmuseum alle Bandmitglieder der Scorpions in Gronau. Schon während der gesamten Vorbereitungszeit der Ausstellung stand das Museum im engen Kontakt zu den Musikern, organisierte Exponate und trug Informationen zusammen. So liegt es in der Natur der Sache, dass auch die Scorpions auf das Ergebnis der Ausstellung gespannt sind.

Auf 650 Quadratmeter Ausstellungsfläche erhalten die Besucher einen tiefen Einblick in das bewegte Leben der erfolgreichen Rockband. Gezeigt werden zahlreiche Dokumentationen der Bandgeschichte - darunter Bühnenkleidung, Instrumente aber auch Song-Texte, Preise bzw. Ehrungen, Fotografien und Filmmitschnitte. Sogar ausgefallene Fangeschenke wie z.B. ein echter Meteorit sind zu entdecken. Interviewsequenzen mit den Bandmitgliedern bringen den Zuhörern die Künstler und deren musikalisches Wirken näher.

3D-Kino

Die beeindruckende Bandgeschichte mit ihren auch politisch beeinflussten Höhepunkten ist multimedial und interaktiv für die Besucher aufbereitet. In einem 3D-Kino entsteht die Illusion des „Rockstars zum Anfassen“.

Die Ausstellung, die bis zum 12. August 2012 im rock’n’popmuseum zu sehen sein wird, erzählt von der Entwicklung der Band - einem Phänomen das zur Legende wurde.

Die Scorpions stehen seit nunmehr 47 Jahren auf der Bühne. Wobei es streng genommen eigentlich erst 46 Jahre sind, denn zunächst nannten sich die Newcomer aus Deutschland schlicht „Nameless“. Erst ein Jahr nach der Gründung taufte sich die Band in „Scorpions“ um.

Philosophie der Freundschaft

Es begann mit einer Tour über die Dörfer, die sie aber schon bald quer durch Europa und dann auch nach Japan führte. Ende der 1970er Jahren schaffte die Band den Sprung in die USA und erlangte nun endgültig weltweite Bedeutung. Mit dem globalen Hit „Wind Of Change“, untermauerten sie ihren Ruf als Meister der Powerballade. Nach einem schöpferischen Tief Ende der 1990er Jahre setzten zwei bemerkenswerte Projekte der Hard-Rocker eine Zäsur. Mit dem Crossover-Projekt „Moment Of Glory“ in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern und dem Unplugged-Album „Acoustica“ verließen die Hannoveraner ihre üblichen musikalischen Pfade. Auf den letzten Alben in den 2000er Jahren treten sie das Gaspedal des Hard-Rock wieder voll durch. Dabei hat die Band stets von der Philosophie der Freundschaft profitiert.

Einen festen Kern bilden bis zum heutigen Tage Gitarrist und Gründungsmitglied Rudolf Schenker und Sänger Klaus Meine, der bereits 1970 zur Band hinzu stieß. Als Matthias Jabs 1978 die Lead-Gitarre von Uli Jon Roth übernahm, stand das maßgebliche Trio fest, das die Scorpions endgültig in den Rock-Olymp brachte und auch heute noch frisch wie eh und je die größten Bühnen dieser Welt bespielt.

westline berichtet am 25. Januar vom Besuch der Scorpions in Gronau.


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