|
http://ad.de.doubleclick.net#oms.westline1.de#entertainment##1429346722#120#600#2
|

Ein Baby lernt essen
Jakob eins! Möhre nuullll!
29. August 2011 14:21 Uhr von Carsten Schulte | Quelle: westline
Ein Update in Sachen "feste Nahrung". Nachdem wir Eltern uns entschlossen haben, Jakob langsam auf feste Nahrung umzustellen, verwandelt sich unsere Wohnung immer häufiger in eine bekleckste Sache.
Es ist ein Thema, das uns mittlerweile vergleichsweise regelmäßig begleitet, daher soll es hier noch einmal aufgefrischt werden. Jakob lernt zu essen. Das ist keine Kleinigkeit, denn bislang lebte der kleine Racker in einer Art heilen Wunderwelt, in der alles Essen praktisch von allein in seinen Mund gelangte. Schlaraffenland light, unterstützt durch ein bisschen Nuckeln. Ja, Essen war einfach.
Das war gestern. Heute wird Essen langsam harte Arbeit. Löffelchen für Löffelchen. Schnabel auf, Löffel rein, Essen raus, blubberblubber, das Kind freut sich und lacht und wir wischen später alles wieder sauber.
Rückschläge schrecken nicht
Kerstin lässt sich von ersten Rückschlägen indes nicht schrecken. Jakob ist jetzt etwas über fünfeinhalb Monate alt, eigentlich genau die richtige Zeit für den ersten Brei. Jakob selber sieht das noch etwas differenziert.
Er versteht, dass ein Löffel etwas ist, das durch Zauberkraft in seinen Mund gelangt. Er nuckelt, weil er das so gewohnt ist. Aber was am Ende herausnuckelt, ist ganz anders als bisher. Es schmeckt anders, es fühlt sich anders an. Und vor allem: wohin damit?
Wie obiges Foto belegt, endet dieser interne Prozess häufig extern. Jakob sprudelt den Brei wieder hinaus, sich dabei in ein besprenkeltes Möhrenbaby verwandelnd. Ein Traum für jeden Küchenhygieniker. Binnen kürzester Zeit sieht das Kind aus wie ein Schwein - und bekleckert hat es sich auch (entschuldigung für diesen alten Kalauer).
Ganz nebenbei verändern wir Jakobs Speiseplan. Möhrenbrei wird weiter verabreicht, testweise haben wir ihn aber auch mal Birnenbrei schlecken lassen - vom Finger. Große Augen, grinsen, schlucken, Jakob kriegt's hin. Es liegt also nicht am Geschmack, sondern an der Technik. Der Löffel ist ein Konzept, das Jakob noch nicht vollständig durchdrungen hat.
Vater werden ist nicht...
Man kennt das ja. Papa wird man schnell. Und dann? Dann steht man vor einem großen Haufen Sorgen, Stress, Hilflosigkeit - und vielen, vielen kleinen Häufchen in der Windel.Wie sich das Vatersein so mit dem Leben verträgt, darüber bloggt hier Carsten Schulte. Seine ersten Schritte als Papa. Das kann ja heiter werden...
In den Hauptrollen dieses Blogs:
Carsten - der Papa. 40 Jahre alt mit der Tendenz zur dritten Midlife-Crisis.
Kerstin - die Mama. 35 Jahre alt und als Diplom-Psychologin in der Lage, hormonell bedingt zu weinen und dabei über sich selbst zu lachen.
Jakob Benjamin - der Sohn. Geboren am 9. März 2011 um 3.04 Uhr. Hier zu lesen in einer Doppelrolle als Dr. Jekyll und Mr. Hyde.