Devisen: Euro mit leichten Verlusten - Nervosität wegen Griechenland
10. Februar 2012 12:23 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) Die weiter ungeklärte Lage im hochverschuldeten Griechenland hat den Euro am Freitag leicht unter Druck gebracht. Obwohl sich die griechischen Regierungsparteien endlich auf neue Sparmaßnahmen geeinigt haben, dämpfen die Euro-Partner die Hoffnung auf eine schnelle Milliardenhilfen.
Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,3257 US-Dollar gehandelt. Am Morgen hatte sie noch bis zu 1,3291 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3288 (Mittwoch: 1,3274) Dollar festgesetzt.
Die internationalen Geldgeber fordern von Griechenland weitere Zugeständnisse. Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble sagte, dass Griechenland seine Sparziele sonst verpassen werde. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker sagte, man werde sich nicht weiter mit Versprechungen zufrieden geben. Um das im Grundsatz vereinbarte 130-Milliarden-Euro-Hilfspaket zu bekommen, muss Griechenland innerhalb der nächsten Woche neue Auflagen erfüllen.



