Erfolgreiche Aktion wird wiederholt
Anti-Raser-Kampagne: Keine Gnade für Geschwindigkeitssünder
17. März 2010 18:46 Uhr von westline | Quelle: westline
Münster/Borken Am 16. März startete die Aktion der Polizei in NRW "Komm gut an! Sieger rasen nicht!". Von 44.000 kontrollierten Fahrzeugen gingen ihnen 1311 ins Netz. 150 besonders fixe Verkehrsteilnehmer warten seitdem auf Post vom Gericht. Zukünftig dürfen diese sich dann wohl mit Bus und Bahn begnügen oder ihre Beinmuskeln per Rad oder zu Fuß trainieren.
Neben der Polizei beteiligten sich an dem großangelegten Einsatz auch die jeweiligen Kommunalbehörden mit eigener Überwachungstechnik. Die Kontrollen, zu denen sich die Kreispolizeibehörden Soest, Hamm, Unna, Waren-dorf, Coesfeld, Münster, Steinfurt, Borken sowie auf niederländischer Seite die Polizei Noord-Oost-Gelderland zusammengeschlossen hatten, konzentrierten sich insbesondere auf die Bundesstraßen 1, 63, 58, 54, 67, 474 und 525 / N 319.
Nachhaltiger Kontrolldruck
Unter der zeitgleichen Beteiligung aller teilnehmenden Kreispolizeibehörden und Kommunen wurden auf ausgesuchten Streckenführungen und Schnellstraßen mit überregionaler Bedeutung konzertierte Raser ins Visier genommen, um einen möglichst zusammenhängenden um nachhaltigen Kontrolldruck zu erzeugen. Die ausgewählten Streckenbereiche sind unter anderem für zahlreiche, mitunter auch tödliche, Unfälle bekannt.
Wiederholung im September
Die schlechte Nachricht für alle Rennfahrer: Die Aktion soll im September wiederholt werden. Ein Datum wurde natürlich nicht bekanntgegeben. Von daher gilt: Es ist grundsätzlich eine prima Idee sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Im September gilt dies nicht nur aus Vernunftsgründen.
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