Mobbing auf Bauhof - Kollege streitet Vorwürfe ab
09. März 2010 13:40 Uhr
Siegen/Hilchenbach (dpa/lnw) Im Prozess um die Misshandlung eines Bauhof-Mitarbeiters aus dem siegerländischen Hilchenbach hat der 52-jährige Hauptangeklagte die Vorwürfe von sich gewiesen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann und drei seiner Kollegen vor, einen heute 29-Jährigen
über Jahre «nahezu täglich gequält, misshandelt und erniedrigt» zu haben. Die Übergriffe gipfelten laut Anklage darin, dass der 52-Jährige eine laufende Kettensäge nur Zentimeter vom Hals des Opfers entfernt gehalten haben soll. Außerdem hätten die Angeklagten ihren Kollegen bewusstlos geschlagen und eingesperrt. Der Hauptangeklagte gab lediglich zu, einmal im Affekt den Stiel einer Harke auf dem Rücken des Opfers zerschlagen zu haben.
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