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Günther Jauch mit Tim Vogt aus Dortmund

Wer wird Millionär

Dortmunder Kandidat quält sich zu 8000 Euro

07. Februar 2012 18:46 Uhr von Michael Schnitzler | Quelle: Ruhr Nachrichten

Dortmund So wird er nicht Millionär - schon bei der 50-Euro-Frage tat sich der Dortmunder Tim Vogt in Günther Jauchs Quizsendung schwer. Erstaunlich, dass er das TV-Studio dennoch mit einer ordentlichen Summe verließ.

Der Auftritt von Tim Vogt (28) bei "Wer wird Millionär?", am Montag gesendet, begann stark: Mit geballter Faust und Urschrei ähnlichem "Ja" freute er sich, bei Günther Jauch zu Gast zu sein. Schon bei den ersten Fragen ging ihm aber die Rätsel-Puste aus - die Joker waren im Nu verzockt. Vogt gewann 8000 Euro, war zunächst enttäuscht, ist aber im Nachhinein sehr zufrieden.

Holpern bei 50 Euro

Es haperte gleich bei der 50-Euro-Frage: "Wer vor einem Gebäude stoppt, macht vor dem...? A: Unter kunft, B: Eigen heim, C: Wohn ung, D: Haus halt". Vogts erste Idee: "Eigen heim". Es dauerte eine Weile, bis der Groschen fiel. Bei Frage zwei war der Name des ehemaligen finnischen "Pennis" gesucht, die übrigen Antworten lauteten "Alldi", "Reve", Lidel". Vogt wählte "Reve", "weil der falsch geschrieben ist". Jauch half dem leicht konfusen, aber sympathischen Dortmunder bei der Lösung.

Die 300-Euro-Frage: "Was wird mit einem zusätzlichen Buchstaben zu einem Fragewort?" Die Alternativen waren Gelsenkirchen, Dortmund, Essen, Bochum, gesucht war "Wessen". Vogt, Friedhofsgärtner auf dem Südwest- und dem Hauptfriedhof in Dortmund, tippte auch auf Essen. Genauer: EssenS. "EssenS?", fragte Jauch. Ja, "Essen S noch?". Bayrisch halt.

Im Nu waren die Joker weg

Auch bei den nächsten Fragen holperte es. Die Joker gingen drauf, Jauch schüttelte den Kopf, lachte und litt mit Vogt. Der gab zu, dass es nicht optimal laufe: "Ich wollte beweisen, dass ich was in der Birne hab - das ging in die Hose." Bei 8000 Euro war Schluss.

Jauch: "Zehn Fragen habe ich Ihnen gestellt. Rumgeeiert haben Sie bei sieben - so gesehen sind 8000 Euro eine super Ausbeute." Das findet Vogt inzwischen auch: "8000 Euro ist ja auch viel Geld." Das fließe nun in seine Eigentumswohnung.

Im Tischtennisheim geguckt

Vogt guckte die Sendung mit Tischtennis-Freunden im Vereinsheim des TuS Wellinghofen: "Einige wussten natürlich alles besser, aber die meisten Rückmeldungen waren positiv", so Vogt.

Bei Facebook habe er 60 Freundschaftsanfragen und viele Nachrichten erhalten: "Die meisten meinten: Ah, endlich mal einer, der das locker und lustig gemacht hat." Vielleicht findet Vogt jetzt ja auch eine Freundin - Jauch verriet er, dass Friedhofsgärtner für Frauen wenig attraktiv seien. Allen, die spotten, dass er die leichten Fragen hätte wissen müssen, rät Vogt: "Jeder andere muss es erstmal besser machen!"


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