24-Stunden-Aktion
Polizei blitzt Freitag an 200 Stellen in Münster
08. Februar 2012 20:48 Uhr von Ulrich Breulmann | Quelle: Münstersche Zeitung
Münster Wer am Freitag im Auto in Münster zu schnell unterwegs ist, sollte einkalkulieren, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit geblitzt wird. Denn mit allen Messgeräten, die in Münster zu haben sind, wird die Polizei Jagd auf Temposünder machen.
Das kündigte am Mittwoch Tanja Larssen, Pressesprecherin der Polizei in Münster, auf Anfrage unserer Zeitung an. Insgesamt hat die Polizei 60 Messgeräte unterschiedlicher Art - von der Radarpistole bis hin zur Videoüberwachung in einem zivilen Polizeifahrzeug - zur Verfügung.
"Damit werden wir von Freitag 6 Uhr 24 Stunden lang bis zum Samstag 6 Uhr Kontrollen im Stadtgebiet von Münster und auf den umliegenden Autobahnen durchführen", kündigte Tanja Larssen an. Der Schwerpunkt der Kontrollen liege aber nicht auf den Autobahnen, sondern innerhalb des Stadtgebiets von Münster.
200 Messpunkte im ganzen Stadtgebiet
"Der Killer Nummer eins im Straßenverkehr ist die Geschwindigkeit. Und die Leidtragenden sind in erster Linie Fahrradfahrer und Fußgänger. Hier wollen wir ansetzen und mit dieser landesweiten Aktion dafür sorgen, dass das Bewusstsein für die Gefährlichkeit von zu hoher Geschwindigkeit gestärkt wird", sagte Tanja Larssen. Daher hätten die Kontrollen im Stadtgebiet Priorität.
Insgesamt habe die Polizei 200 Stellen im Stadtgebiet von Münster und auf den umliegenden Autobahnen ausgesucht, auf denen man abwechselnd während der 24-Stunden-Aktion Temposünder aufspüren werde.
Keine genauen Angaben möglich
Zu welcher Uhrzeit man an welcher Stelle die Radarfallen aufbaue oder mit Laserpistolen stehe, ist unmöglich zu sagen - und das mit Absicht.
Larssen erklärt: "Dabei richten wir uns einfach nach den Verhältnissen. Wenn wir an einer Stelle feststellen, dass die Autofahrer diszipliniert und mit angepasster Geschwindigkeit fahren, macht es keinen Sinn, dort weiter zu kontrollieren. Umgekehrt werden wir sicherlich dort länger vor Ort sein, wo erhebliche Tempoverstöße begangen werden", sagte Larssen.
Hauptausfallstraßen werden 24 Stunden kontrolliert
Klar sei: Es werde auch Gefahrenpunkte geben, an denen man quasi permanent die ganzen 24 Stunden lang kontrollieren werde. Dazu gehörten die Hauptausfallstraßen nach Münster (Weseler-, Grevener- und Steinfurter Straße sowie der Albersloher Weg) und der komplette Ring.
Je nach Kontrollmethode werden zu schnelle Autofahrer entweder direkt angehalten oder sie erhalten Post von der Bußgeldstelle.
A 1 zwischen Osnabrück-Hafen und Hamm
A 2 zwischen Castrop-Rauxel und Oberhausen-Königshardt
A 30 zwischen Rheine-Nord und Hasbergen-Gaste
A 31 zwischen Ochtrup-Nord und Autobahnkreuz Bottrop
A 42 zwischen Gelsenkirchen-Heßler und CAtsrop-Rauxel
A 43 zwischen Münster und Herne-Eickel
A52 zwischen Haltern und Gladbeck
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